Reicht doch. Oder?

Shownotes

Warum eröffnen Menschen ein eigenes Business, nur um am Ende das Gleiche anzubieten wie alle anderen? Basti und Martin sprechen über austauschbare Konzepte, fehlenden Anspruch, gutes Design und die unterschiedlichen Motive hinter Selbstständigkeit. Eine Folge über Mozzarella Sticks, Unternehmerdenken, schöne Arbeitswelten und die Erkenntnis, dass ein starkes Produkt vieles verzeiht, Mittelmaß aber selten begeistert.

Hein & Kollegen Festwerk Unter den Eichen

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00:00:00: Speaker: Martin Es ist sehr außergewöhnlich. Aber ich habe jetzt eine Frage mitgebracht. Und du hast ein Thema mitgebracht? Ja, ich habe ein Thema. Ja, es ist the Fuck. Es ist durch Das erste Mal. Es ist das zweite Mal. Aber das war das erste Thema. Da wollte ich. Da habe ich was gefragt, wie man ein Produkt irgendwie stimmt. Du wolltest mit Phillip irgendwas machen. Ja, genau. Ja. Das ist das eigentlich was geworden? Er ist mit seiner Eis Geschichte gerade dabei. Ja. Okay. Ja. Ja, ich konnte helfen. Das ist gut. So, jetzt habe ich aber eine Frage, die sich in meinem Kopf. Und ich habe viele, viele versucht, viele Lösungsmöglichkeiten oder Aufklärungsmöglichkeiten herauszufinden, Aber ich verstehe es nicht. Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es nicht. Und es macht du. Du baust Spannungsbogen auf. Ja, weil es mich so ärgert. Eigentlich. Also, du bist selbstständig. Ich bin selbstständig. Und wir haben ja irgendwann. Und ich habe ja genauso wie du auch schon andere Geschäfte oder andere ein anderes Business gehabt. Und es war immer für mich, wenn ich etwas selber mache, auch wenn es im Hobby ist, dass ich es anders, besonders schöner wie auch immer haben möchte. Und ich sehe aber ganz oft mittlerweile, dass ich irgendwelche gerade in der Gastronomie ganz, ganz schlimm. Da entstehen irgendwelche Bistros oder Restaurants oder Imbissbuden oder was auch immer. Und es gibt immer, immer, immer die gleiche Scheiße zu kaufen Convenience, Mozzarella, Sticks, Chicken Nuggets, Convenience, Schnitzel. Und dann frage ich mich A. Wie? Also wie? Also was passiert in den Menschen? Also ich habe ja nicht. Ich habe also damals, als ich mein Reisebüro aufgemacht habe, da bin ich ja nicht hingegangen und sagt so, warte mal, also jetzt möchte ich einfach gerne. Ich mache mich selbstständig. Ich möchte so ein durchschnittliches, nichts besonderes Reisebüro hier eröffnen oder eine nichts besondere Imbissbude und dann läuft das schon. Dann wird das durch die Decke gehen. Wie? Also, das macht mich wahnsinnig im Kopf. Also, wenn. Weißt du, ich weiß nicht. Ich versuche noch zu ergründen, wo dein Ärgernis liegt. Dass es Menschen gibt, die sagen, ich mache ein eigenes Business auf, mit so wenig Lust und so wenig Ideenreichtum und mit so wenig, eigenen Initiative oder was auch immer. Ich war heute in einem. In einem, in einem hier. So, wie nennt sich denn so ein Laden, wo du so Rollatoren kaufen kannst? Sanitätshaus? Genau. Sanitätshaus. Danke. Und ich brauchte so eine Armbinde. Da steht schon draußen an der Tür bei uns keine Kartenzahlung. Möglich. Da denke ich schon. Oh, Gott. Also, wo bin ich denn hier gelandet? Und das steht aber in jedem Barber auch drin. Ja, das ist aber ein anderer Hintergrund, glaube ich. So. Findest du? Ja, finde ich. Unterstelle ich jetzt einfach mal so, und dann komme ich da halt rein in diesen Laden. Und dieser Laden war früher ein Küchenfachgeschäft. Also als bevor das ein Sanitätshaus geworden ist. Und dann haben die gesagt Oh, warte mal, die haben ja hier noch diese schöne Fliesenmuster Wand, die lassen wir so, das passt. Ob da jetzt alle zwei Meter neue Fliesen hängen? Scheißegal. Gut so! Wir stellen hier einfach. Wir brauchen eine Strategie. Coach? Ja, aber. Aber ich brauche nicht weiter erzählen, wie das noch in diesem Sanitätshaus aussieht. Und dann denke ich mir aber, wenn ich mein eigenes Business aufmache, wie egal kann es denn sein, dass du dann sagst Scheiße, mein Gott, Mozzarella Sticks und Chicken Nuggets, warum soll ich die selber machen? Kriege ich hier bei McDonald's bei Metro fünf Kilo Sack? Das ist, was die Leute wollen. Ich würde unterscheiden zwischen wollen und Können. Kennst du ja mein Mantra. Ja, aber reden wir gerade darüber, dass Sie nicht wollen. Also, das höre ich heraus, dass das deine Mutmaßung ist, Oder reden wir über nicht können. Wahrscheinlich aus einer Kombination. Aus beidem, oder? Nee, wahrscheinlich mehr nicht. Können. Aber ich frage mich dann wiederum wie selbstreflektiert kann man sein? Nicht Kann man sein, nicht? Das ist Basti Und das sei nicht. Ja, dass das man nicht merkt, dass man nicht in der Lage Ich bin. Ich. Ich mache es anders. Oh man, du nimmst dich überhaupt nicht. Der schwule Moment des Tages. So. Ja. Ja, das. Also ich. Ja, aber wenn ich. Nee, das kann nicht. Ich kann mich da nicht in diese Menschen hineinversetzen. Also, wenn ich auf die Idee komme und sage, Hey, ich mache jetzt eine Imbissbude auf und ich verkaufe dort halt Pommes und Burger und ich habe auch die gleichen Senf und Mayo Kitchen wie alle anderen, aber meins wird geiler. Also da kann ich mich nicht reinversetzen, was da für Gedanken Dinge im Kopf abgehen. Also ich habe mehrere Erfahrungswerte zu Ja, kläre mich bitte auf. Das ist wirklich ein Brainfuck für mich. Ich gehe da vorbei und denke, dass Neueröffnung und dann gucke ich. Ja, also jetzt nehmen wir doch mal also mehrere Erfahrungswerte, mehrere Hypothesen, die vielleicht in Reihenfolge gelten, vielleicht durchmischt. Also die erste Hypothese ist, nehmen wir mal die Barber. Es reicht. Okay, also so ein Barber Shop ist ja ein völlig austauschbares Produkt. Ja, und irgendwie hast du das Gefühl, Also in jedem abgefuckten Dorf macht ein Barber auf. Ja, selbst in Leeds haben wir einen. Ja, genau so, und die sehen auch alle irgendwie gleich aus. Also vom Style her, irgendwie ja. Die Leute, die da rauskommen. Das ist wie in Nordkorea. Einheitsbrei. Da kriegst du wahrscheinlich so eine Tafel. Suchen Sie sich jetzt bitte eine Frisur. Ich. Ich gehe manchmal mit meinem Sohn zum Barber, weil in dem Alter wollen die Jungs natürlich. Also auf dem Fußballplatz auch geil aussehen. Ja. Dann werden noch die Augenbrauen hier rasiert. Nein, so was macht er jetzt nicht. Aber der geht dann halt hin. Und dann sucht er sich irgendwie so eine so eine Frisur im Netz raus. Weil du kannst mit dem ja auch nur über Bilder kommunizieren. Also Deutsch kann der halt nicht. Ja und dann hätte ihm das so hin. Also drei Millimeter und da zwei und so so, also das Produkt an sich ist ja austauschbar. Und da ist meine Hypothese. Es reicht. Aber das Geschäftsmodell gibt genug her. Du musst nicht den Unterschied machen. Es ist genug Masse. Also rein betriebswirtschaftlich ist das Marktpotenzial hoch genug bzw noch nicht ausgeschöpft. Und jeder Neue der aufmacht, kriegt noch genug ab mit einem Standardkonzept. Er muss nicht den Unterschied machen. Noch. Noch geht das. Ich wollte gerade sagen, aber ich meine, wie könntest du denn verdienen, wenn du einen richtig geilen Barbershop hättest? Nicht, glaube ich. So viel mehr. Okay, das ist die Lohn für den Aufwand zu betreiben. Okay, also das ist Hypothese eins. Okay. Hypothese zwei. Sehe ich relativ. Und jetzt muss ich echt vorsichtig sein. Sehe ich relativ häufig vor mir. Hey, ich sehe sie so häufig. Nein, aber sehe ich relativ häufig vor mir. Weil mir manchmal Unternehmer gegenübersitzen und sagen Ja, Also Website. Die ist top. Also die. Die. Die ist überragend. Ja, also die brauchen wir nicht so um, keine Ahnung. Vermarktungserfolg XY zu erreichen. und unseren Social Media auftritt finde ich auch mega. Und du guckst also als Externer drauf und denkst dir so Oh mein Gott, Ja. Oh mein Gott! Und sie können es aber nicht sehen. Aber ich meine, wenn Sie dann. Aber Sie sind ja schon mal einen Schritt weiter. Also erstmal, wir reden. Ja. Also, wenn du jetzt so eine so eine Firma hast, die das irgendwie vielleicht nicht so gut macht, dann ist die ja vermutlich auch schon ein paar Jährchen auf der auf dem Markt und hat irgendein Produkt, was wohl funktioniert. Sonst kannst du einen Handwerksbetrieb nehmen. Ja, so und. Das kann ich auch nachvollziehen, dass man vielleicht auch auf über eine längere Zeit dann auch so dieses betriebsblind wird und dass nicht jeder den Anspruch hat zu sagen So, jetzt ist hier alles schön, jetzt bin ich fertig. Also das wird es bei mir nicht geben. Also wenn ich irgendwas fertig habe, dann denke ich, dann bin ich eigentlich schon. Bevor ich das Alte fertig habe, denke ich schon. Was kann man denn danach so? das kann ich nachvollziehen. Aber wenn ich ein neues Geschäft eröffne. Also ich bin voller Motivation. Also ich weiß nicht, wie es dir ging, als du dich selbstständig gemacht hast, aber das war wahrscheinlich nicht so. So was mache ich noch. Du bist ja heute noch nicht mal so und ich habe alle. Also ich habe von morgens bis abends. Ich habe vier und zwanzig Stunden nur für meine Selbstständigkeit gebrannt und habe mich dafür schlau gemacht usw Und wenn dann am Ende Convenience Mozzarella Sticks und Chicken McNuggets rausgekommen wären, dann weiß ich nicht, ob ich. Ja dann, dann. Also jetzt schließen wir mal Hypothese zwei ab. Die können es nicht sehen. Punkt. Punkt. Ja. Okay. So, dann haben wir. Jetzt sind wir wieder bei Mozzarella Sticks. Es ist, glaube ich, eine Frage. Welche Motivation deinem Unternehmertum zugrunde liegt. Aber gibt es da unterschiedliche? Ja, klar. Okay. Ja, klar. Es gibt ja auch Leute, die sagen, es muss mit irgendwas Kohle verdienen. Und ich habe einfach keinen Bock, mich von einem Chef verleiten zu lassen. Ich will mein eigener Chef sein und dann schmeiß ich halt Mozzarella Sticks in die Fritteuse. Hm. Also es muss halt irgendwie zum Leben reichen. Ich habe letztens mal bei Krass, ich weiß nicht, auf welchen Streamingdienst habe ich. Jetzt mache ich mal Schleichwerbung. Ach nee, das sind keine. Machst du das ganz offiziell? Ja, ich mache ganz offiziell. Ich habe geschaut. Durch Zufall. Raue ist, glaube ich, heißt das Format. Raue. Dieser Starkoch aus Berlin. Ach nee, kenne ich nicht. Kennst du nicht? Raue aus Berlin. Wie ich Berliner damit per se sehr sympathisch. Und wir sind ja auch sehr bescheidene Landsmänner. Ja, also als Berliner, also von Grund auf. Und er ist auch so einer. Okay. So. Und Tim heißt auch Tim. Vor der Wahl? Ja. Nein, Tim sieht nicht aus wie der Wahl. Tim hat eine Folge abgedreht. Da hat er mit so einem Imbissbudenbesitzer gesprochen. Die machen so Gemüse. Kebab? Ja, und es soll so angeblich das beste Gemüse Kebab sein. Der halt only in Berlin und so eine abgefuckte Imbissbude halt. Also hier. So ein Wagen. Ja. Streetfood. Und da stehen schon morgens um zehn steht eine Schlange von ein hundert Metern, die alle diesen Kebab essen wollen. Und der hat ihn da so rumgeführt, also in die Vorbereitungsküche und so, wo die das Ganze halt alles vorbereiten. Und der meint, er würde nicht eine Tomate akzeptieren, die irgendwie nicht den vollen Geschmack hätte. Also sein Lieferant weiß ganz genau. Dann fliegt er halt. Also das würde dem nicht anbieten, Dafür diskutiert er nicht über den Preis. Aber er will nur geilstes Food haben. Er will nur geilste Ingrediens haben. Was anderes nimmt er nicht. Und der geht mit einer ganz anderen Motivation ran. Der wollte einfach The World's Best Gemüse Kebab irgendwie bauen. Ja, dafür brennt er nach zwanzig Jahren noch. Aber das ist ja was anderes, als wenn du sagst Also ja, die, die die Schüler hier, die essen doch alle irgendwie Chicken Chicken Nuggets, die schmeiß ich halt rein in die Fritteuse. Und irgendwie kommt am Ende irgendwie zwei tausend Euro brutto raus. Das hat eine andere Motivation. Ja, ich kann das. Also ich. Also ich kann es auch nicht nachvollziehen. Aber ich. Ich. Ich kenne tatsächlich einige, die auch als Unternehmer sagen Ach, reicht doch. Ja, also auf welchem Niveau auch immer. Ich sage aber wenn du. Habe ich jetzt auch jemanden im Kopf, wo ich von außen auf das Business schaue, wo die Nachfolgegeneration mich auch flehend in Meetings an? Wir könnten doch so viel mehr machen. Also so in geil, in richtig. Und du schaust wirklich von außen drauf? Ja. Strategien, die ich gut finde. Diese Bude ist einfach. Also das. Wie nennt man das? Goldschmiede. Goldgrube. Ja. Goldgrube. Danke. Ja. Gelddruckerei. Whatever. Es ist wirklich. Und der Alte ist so ein Pragmatiker, dass er einfach so reicht. Doch. Ja. Also, ich. Also, ich. Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich bin manchmal, vielleicht glaube ich sogar eher das andere Extrem. Ja. Also ich. Ich kann sich auch verkünsteln. Ja, ja. Ich. Ich sollte mich einfach öfter mal mit dem zufrieden geben, was da ist und dann nicht einfach und skalieren. Also du kannst ja, also du kannst ja auch einfache Sachen, ohne dass du sie in Exzess treibst. Also zum Beispiel in der Spitzengastronomie wird tendenziell Deutlich weniger Return on Sales gemacht, also Umsatzrendite als in einer gut gehobenen mittelständischen Gastronomie. So, weil der Aufwand, der dahinter steht. Selbst wenn du an einem Tisch am Abend pro Person fünf hundert Euro machst. Aber dahinter steht doch irgendwie eine Crew von zehn Köchen, also die, die nur dieses Kunstwerk da bauen. Und die treiben es halt auf die Spitze aus eigenem Anspruch und aber mehr Geld Verdienst. Zwei Levels tiefer. Ja, das ist also das glaube ich auch. Und das ist auch, also wenn ich, ich kann das ja immer nur auf mein Business irgendwie rum überstülpen und da muss ich immer sagen, dass ich so diese High End Kunden. Also ich wüsste gar nicht damit umzugehen, weil da müsste ich mich selber wieder so sehr verbiegen. Also ich rede jetzt nicht von dem Produkt, was ich anbiete, sondern von dem Menschen, der ich bin. Ja, also ich müsste den ganzen Tag in Anzügen rumlaufen und immer richtig voll. Ja, absolut. Das ist genau meins. Richtig. Also ich kann schon dein dein. Was heißt Ärgernis, aber dein Unverständnis verstehen, Weil wir jetzt das neue Unternehmerquartier hier in Mitteldeutschland konzipiert haben, also der, der da fließt, auch von meiner Seite. Du weißt ja, ich bin so ein Designnerd. Da fließt auch wirklich von mir so Aufwand rein. Also, welche Besteckserie passt jetzt zu welchem Zwieselglas? Passt jetzt zu welcher? Zu welchem Decanter? Passt besser. Ja, also. Also ich habe da ein Störgefühl, wenn ich irgendwo reinkomme. Auch in ein Hotel. Ich schlafe nicht in schlecht designten Hotels. Das ist eine Macke von mir. Ist für mich vergeudete Lebenszeit. Ist nicht schön. Ja. Und warum soll ich, wenn ich ein schönes Hotel bekomme, in einem schlecht designten Hotel schlafen? Also ich bin ein Schöngeist. Es nervt mich. Es ist nicht schön. Ja, ja. Ich finde das gut. Und ich finde auch. Zum Beispiel. Ich verstehe nicht, wie Leute permanent in schlecht designten Büros arbeiten können. Na gut, die haben da wahrscheinlich nicht so viel Mitspracherecht. Also ich habe zum Unternehmer. Ich meine Unternehmer. Ach so? Also ich würde sagen, so ne Art Schreibtisch ist halt so zugemüllte Schreibtische. Lichtgrau seit Generationen. hässliche Büros. Warum? Ja, du. Das ist auch wieder so! Das Leben ist auch zu schade, um. Um, um, um, ungeile Autos zu fahren. Ich habe. Ich. Ich habe einen Freund, der hat jetzt gerade. Der arbeitet als Bauzeichner und hat das Architektenbüro gewechselt. Und der erzählt mir Geschichten, wo ich denke, das ist in der heutigen Zeit noch so ist. Also der kam in seinem Büro und dann hat er seinen Arbeitsplatz da bekommen und dann musste er erstmal Spinnweben wegräumen und diese ganzen Ecken, da war alles so von den anderen Mitarbeitern so zugestellt. Das musste er dann wegräumen. Letzter Tod rausgerollt. Das ist ja unglaublich. Dann rauchen die alle da in dem Büro, im Büro, im Büro. Ja, So, die haben sogar in dem Alter die nicht. Die, die rauchen, rauchen. Die haben sogar einen eigenen Zigarettenautomaten im Flur hängen, damit neben dem Kondomautomaten, oder? Ich weiß nicht, aber. Ja. Also, so was gibt's noch. Ja. Ja, so was gibt es noch. Ja. Also, das ist ja jetzt das Extrem. Ja, aber trotzdem. Und ich verstehe auch nicht, warum man sich. Wir haben in einer anderen Folge über vier tausend Wochen gesprochen, die man so im Durchschnitt auf der Welt hat. Also jede Woche, die ich nicht in einer schönen Umgebung verbringe. Ist doch total verschenkt. Ja. Ja, Also. Ja. Also ich muss jetzt vielleicht nicht so extrem wie du, aber ich finde schon. Man muss sich wohlfühlen. Ja. Und wie das dann designt ist, ist ja was anderes. Aber da hat ja auch ein anderes einen anderen Geschmack. Aber ich. Ich kann tatsächlich nicht verstehen, wie man so keine Ahnung in so alten, heruntergeschrammelten Gasthöfen übernachten kann. So, und jetzt stell dir mal vor, du übernachtest da nicht nur, sondern du musst da jeden Tag arbeiten. Und dann kommt die Frage zum Tragen Warum macht Arbeit keinen Spaß? Warum macht die Arbeit keinen Spaß? Oder Ich finde ja auch, dass dass das was mit der inneren Zufriedenheit macht. Und was ich halt schade finde, ist, dass die Menschen dort nie hinkommen werden, weil sie es nicht anders kennengelernt haben. Ja, ja, ja, das ist so, so, also, dass sie heute kamen hier in dieser Umgebung kein Mandant, der war das erste Mal bei uns. Sonst waren wir immer bei den Mandanten. Ja, und, Also, man muss vielleicht erklären, wir nehmen den Podcast nicht auf Entfernung auf die Folge, sondern wir sitzen live bei uns gegenüber, genau live gegenüber in der Kanzlei. So keine Ahnung, vier Meter hohe Decken oder Ich weiß nicht was die haben irgendwie besetzt. Ja, so eine, So eine alte Villa halt. Und der kam herein. Hat gesagt, weil es auch in meinem Büro wahrscheinlich eher aussieht wie so ein Wie sieht das aus? Was Sie wissen? Wohnzimmer. Ja, das ist schon so ein bisschen. Ich finde, das hat so Seriencharakter, weil. So. Serie. Was für eine Serie? Ja, ich finde, das ist jetzt schon so ein bisschen wie in einem Filmstudio, finde ich. Also auch so mit dieser Küchenzeile da und daneben dann der Schreibtisch mit der Kamera und dann dieser schicke Tisch, an dem wir sitzen. Also das ist schon, hat schon. Also man könnte ja auch so eine Anwaltserie drehen, eine Anwaltserie, wo so eine junge Anwältin, die sogar Anwältin gefällt mir. Erzähl weiter. Die, die, die gerade so ihre eigene Kanzlei aufbauen möchte und aber auch ein Sinn für Geschmack hat, aber viel kombinieren muss, weil sie nur einen Raum hat. Deswegen ist ja auch diese Kochnische oder diese Küchen, das finde ich. Also was man in einem Büro ja überhaupt nicht erwartet, finde ich richtig, richtig cool. ja, das wirkt schon so, Ja, auf jeden Fall. Und ich, ich würde das also soll ja nicht so wirken, sondern es ist ja so, dass wir ein sehr familiäres Unternehmen sind und Leute sich bei uns wohlfühlen sollen, auch Mandanten. Und der kam halt auch rein und sagte Oh, geiles Setup, oh geil, ist das geil! Schön ist einfach schön. Und deswegen Ich verstehe das auch nicht, wie man sich für Mozzarella Sticks in den Imbisswagen stellen kann, um darauf zurück zu kommen. Die Frage, die ich mir eher als Coach stelle ist natürlich und an der ich manchmal verzweifle ist Das finde ich viel schlimmer. Vor dir steht dann ein Unternehmer. Jetzt bin ich gespannt und du zeigst ihm anhand von Zahlen auf, wie sich sein Business verändern würde, wenn er es anders angehen würde mit überschaubarem Aufwand. Also wenn ihr in der Wachstumsstrategie reingehen würde, wenn er Sachen ändern würde, wenn er Sachen anders bauen würde, wenn er mit anderen Tools arbeiten würde. Es ist ja nicht immer nur so eine neue Welt für seine alte. Ich kann schon nicht mehr hören Ja so, sondern das ist ja ein Gesamtkonstrukt, das ist ein Gesamtsystem. Gesamtwachstum, Systeme, die wir bauen. Und dann sagst du. Und dann sagt er Ja, aber meine Website ist doch schön. Und dann sagst du ihm so, Aber man könnte es auch so machen Puff, puff, puff. Also alles dreißig mal geiler. Ja. Und er sieht es nicht. Ja. Und dann stelle ich mir auch die Frage. Willst du das gerade nicht sehen? Weil das dein Ego nicht zulässt und sagt Meine ist viel geiler und alle drumherum. So. Also da gibt es jetzt nicht so zwei Meinungen. Also es gibt nur diese eine, oder? Oder sehen Sie das wirklich nicht? Also ich glaube so was so Thema Website und so insgesamt oder Social Media. Ja gut, also bei Design insgesamt, da will ich nicht jedem die Gabe zusprechen, dass er dafür ein Auge hat. Okay. So, das ist so, aber ich glaube, dass gerade diese diese Sachen, also wie Website, Social Media, die bringen ja nicht den sofortigen Erfolg. Als wenn ich jetzt einen fünf Mozzarella Stick verkaufe, dann habe ich ja in dem Moment Geld verdient. Und ich glaube, dass das die Krux ist, dass der Erfolg halt erst strategisch und diese Ausdauer oder das bringt doch sowieso nichts. Ich glaube, das ist das Ding, was? Was ganz oft dazu führt, dass sie es halt nicht haben, weil sie sie haben dann irgendwann in den späten zwei tausend ern irgendwie ihre Homepage da aufgebaut, die auch bis heute noch so ist. Da hat aber nie jemand irgendwie drüber angerufen. Also bringt auch Homepage nichts. Genau. Also da ist ja noch nie was. Also. Und um auf dein Thema zurückzukommen, ich könnte zum Beispiel. Also ich könnte mir auch vorstellen, so ein Food Truck zu stehen. Oh, Traum, hätte ich richtig Bock drauf. Aber halt nur geil. Natürlich nur geil. Also ich würde zum Beispiel so ein Ami Burger. Ja, also so, so krass. Also den, der gar nicht in den Mund geschoben kriegst, weil der einfach so krass geil groß ist. Aber auch das Setting. Also ich würde mir keine Imbissbude kaufen, wo ich vorne die Klappe so hoch mache und dann mit dem Anhänger dran. Aber genau. Also dieser Döner Kebab Typ, da dieser Genau so ein Ding war das. Ja, nee, das wäre. Das wäre aber nicht mein Weiß. Dann so wie du das in diesem Kebab Läden kennst. Also hier irgendwie so eine hässliche Folie, wo drauf geschrieben steht. Also, was du da alles kriegen kannst, mit so hässlichen Bildern drauf. So. Genau so! Also volles Klischee. Aber alle, die diesen Kebab gegessen haben. Fucking geil. Gut. Gar keine Frage. Also, wenn du wirklich ein richtig gutes Produkt hast, dann ist ja das, wo du das Produkt verkaufst auch relativ egal. Aber das würde auch über Sekretbars gesprochen. Okay, also du kannst ja ein abgefucktes Umfeld haben von Sekretbars und dann steht da ein Barkeeper und eine DJ drin. Muss ich ja. Und du denkst dir einfach so zählt ja nur das Produkt. Ich. Ich, ich. Ich erzähle jetzt noch mal eine kurze Geschichte. Ein Feedback aus Wien, was ich dort bekommen habe. Bevor wir jetzt hier auf Stopp drücken, und zwar wir hatten. Ich war ja in Wien, habe eine Bartender Ausbildung gemacht und wir hatten unter anderem eine Cocktailchallenge, das heißt wir waren in Gruppen aufgeteilt, hatten vierzehn Tage Zeit, einen eigenen Cocktail zu kreieren. Wir durften eine eigene Zutat mitbringen. Ansonsten durften wir nur die Produkte aus der Schule benutzen. Und so weiter und so fort. Und ich habe gesagt okay, dann machen wir einen Zwiebelcocktail und all so was. Wie kommst du denn auf Zwiebelsaft? Nee. Aus. Ich habe dann Sirup gekocht, weil ich aus Ütze komme. Und Ütze ist in Deutschland das einzige Silber. Zwiebelanbaugebiet. Okay. Und da hab ich gesagt. Dann will ich Ihnen irgendwas mit Zwiebel. Jetzt hatten wir einen Teilnehmer, der mochte keine Zwiebeln. War das Schlimmste. Konnte ich nicht mal riechen. Aber egal. wir haben es durchgezogen und mussten dann wie in einer Challenge oder wie in einer Cocktail Competition saß vor uns eine Jury an der Theke. Die kannten wir auch nicht und wir mussten den Cocktail mixen. Wir mussten präsentieren. Wir mussten sagen, wer wir sind, warum wir das so gemacht haben und und und und so und bei uns war Vollkatastrophe, also. Also wir hatten zwar unseren Drink, aber es funktionierte alles gar nicht. Der eine sollte dann irgendwie zwei reinmachen, schüttet den Alkohol in den Kiga, der lief über. Dann standen wir da. Alle waren am Lachen, weil wir nicht wussten wie. Dann wollte es in den Abfluss gießen, sagt er. Nein, das schütten wir wieder zurück in die Flasche und so, also es hat alles nicht funktioniert, aber es ist ein bisschen amateurhaft. Er ist absolut, absolut, wirklich so und ja, dann gab es irgendwann die, die Gewinner. Und wir haben mit unserem Cocktail gewonnen. Tatsächlich? Ja. Jetzt. Jetzt kannst du sagen. Gott, wie schlecht waren die anderen? Nein, nein, wir waren schon gut. Also der Cocktail, Also ich. Der Cocktail war echt gut. Also, unsere Kursteilnehmer mochten den nicht, aber die Jury sagte. Boah, das ist endlich mal was anderes. Ich weiß gar nicht, wie viel Pina Colada wir schon in Kombination mit irgendwas. Aber dass sich jemand an eine Zwiebel getraut hat. Und ich hätte gerne das Rezept für den Zwiebelsirup. Das hat er. So, und dann sagt er Bei euch war wirklich Fiebertraum. Das war furchtbar. Im Grunde genommen. Aber ihr habt mich so amüsiert. Ihr habt. Also, es hat so Spaß gemacht, wie ihr mit der Situation umgegangen seid. Ihr hättet mir am Ende des Tages auch ein Glas Wasser hingestellt, und ich hätte trotzdem gewonnen, weil eure Performance, obwohl sie eigentlich scheiße war, trotzdem gut war. Weil ihr aus jeder Situation irgendwie was gemacht hat. Und das sehe ich dann natürlich auch so Wenn du ein gutes Produkt hast, dann ist es völlig egal. Aber wenn das das Setting drumherum noch passt, ist der Einstieg vielleicht leichter. Das unterschreibe ich sofort.

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