Zeit kommt nicht zurück.

Shownotes

Basti und Martin sprechen darüber, wie begrenzt Lebenszeit wirklich ist – und warum wir trotzdem so vieles vertagen. Es geht um Familie, Arbeit, Reisen, Prioritäten und den Mut, Dinge nicht nur irgendwann, sondern rechtzeitig zu machen. Eine Folge über verpasste Momente, neue Klarheit und die Frage, welches Leben man eigentlich führen will.

Hein & Kollegen Festwerk Unter den Eichen

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00:00:00: Speaker: Morgen ist wieder ein Tag weniger. Morgen ist ein Tag. Von was? Von deinem Leben. Genau. Okay. Auch von meinem. Man sagt ja immer So, morgen ist auch wieder ein Tag. Ich kenne das immer nur anders. So jung kommen wir nicht zusammen. So jung kommen wir nicht zusammen. So. Aber wenn man so drüber nachdenkt. Ähm. Wie viele Wochen haben wir ungefähr im Leben? Kennst du das? Fünfzig und mal ein hundert sind fünf tausend. Zwei hundert tausend? Vier tausend? Sagt man echt vier tausend Wochen? Das ist ja eigentlich nicht viel. Ja, ja, da will ich nicht reden. Ehrlich gesagt, will ich das gar nicht so aufdröseln. Tatsächlich nicht, weil ich dann immer denke Oh, jetzt. Gestern haben wir darüber gesprochen, jetzt habe ich nur noch zwei tausend. aber genau darauf will ich hinaus. Müsste man sich nicht echt darüber viel mehr Gedanken machen, was man mit der verbleibenden Zeit noch anrichten will. Aber du weißt ja nicht, wie viel Zeit mir noch bleibt. Genau eben. Also müssen wir nicht ganz anders priorisieren. Also ich habe ja immer nur einen Tag weniger. Na ja, aber du erlebst ja an dem Tag schöne Dinge. Das heißt, du hast einen Tag mehr. Eigentlich. Weil du einen Tag mehr erlebt hast auf dieser Erde. Wenn du so angehst, dass du sagst, du erlebst jeden Tag was Schönes. Ja. Ist so, Du. Ja, ich. Also egal. Also haben wir mal über meinen leidvolles Leben gesprochen. Ja. Das ist ja eine Einstellung, wie du deine, dein, dein, die Sicht auf die Dinge siehst. Aber jetzt mal ernsthaft. So für uns als. Als Macher, als als Unternehmer. Guck mal, du hast jetzt vielleicht noch naja, also ja, fünfzehn hundert Wochen. Nee, warte, ich bin noch nicht fünfzig und ich ein tausend fünf hundert Wochen. Ich Ich werde Ja ein hundert. Ja, okay. Ich habe noch fünf. Ich habe noch ein paar. Okay. Gut, dann hast du zwei tausend fünf hundert. Du hast noch zwei tausend fünf hundert oder ein hundert? Wirst ja. Minimum. Wenn nicht mehr. Absolut, ja. Der Alkohol konserviert. Gott, Ich war letztens beim Arzt und habe meine Blutergebnisse bekommen. Und jetzt schon darüber reden. Und? Und dann sagte sie So. Ja. Alles gut. Hier. Cholesterin und hier der Wert. Super und so, aber. Aber Ihre Fettleber. Aber ich glaube, du musst es ein bisschen weniger Alkohol trinken. Nein, hat sie nicht gebracht. Und dann sage ich sowieso Ja. Der Wert, also der Maximalwert, der noch einigermaßen in Ordnung ist, ist fünfzig und du bist bei fünf und vierzigste. So, und da denke ich so. Ja, okay, ist schon hoch. Und dann sagte mein bester Freund Wieso fünf und vierzig? Können Sie genau so weitermachen wie vorher? Und ich sagte wieso fünf und vierzig? Darf ich noch fünf Luft nach oben richtig Gas geben? Nein. Also, du hast noch zwei tausend fünf hundert Wochen und ich finde, man macht sich das manchmal. Ich auch zu wenig bewusst. Definitiv. Was ist, wenn du nur noch fünfzig hättest? Was würdest du machen? Wenn ich das wüsste, fände ich das natürlich in dem Moment ganz schrecklich. Ich glaube, das ist auch kein Geschenk zu wissen, wann man stirbt. Nee, also. Aber ich merke das halt in Bezug zum Beispiel auf meine Eltern. Ja, ja, dass ich halt. Meine Eltern wohnen ja nicht bei mir um die Ecke, sondern ich muss immer zwei Stunden fahren. Und ich denke mir so Hey, meine Eltern haben nicht mehr zwei tausend fünf hundert Wochen, geschweige denn ein tausend fünf hundert Wochen. Und jedes Mal nehme ich mir vor, ich fahre jetzt öfter zu meinen Eltern. Ich will die noch oft sehen, bevor sie nicht mehr da sind. Und dann ist das Jahr vorbei und dann denke ich Hey, wow, du hast es dieses Jahr fünfmal geschafft, nach Oldenburg zu fahren. Fünfmal zwei Stunden hast du geschafft und für jede andere Scheiße hast du Zeit. Und das ist, da mache ich mir das sehr bewusst, gar nicht mal so sehr um mein eigenes Leben, sondern wirklich um die Leute, die ich um mich herum habe. Also das finde ich schon. Schlimmer? Ehrlich gesagt ja. Also jetzt mal nicht ein hundert Wochen. Du hast noch ein hundert Wochen Zeit. Was tust du? Also, ich würde auf jeden Fall nicht mehr arbeiten gehen. Okay. Nee, das würde ich nicht mehr. Ja, Hätte ich. Wäre mir egal. Ja. Was würde ich tun? Ich würde. Ich würde auf jeden Fall noch mal nach Costa Rica fliegen, weil. Das ist so mein Ziel. Was ich eigentlich noch mal erleben möchte. Und ich würde halt wirklich mit den liebsten Menschen um mich herum die schönsten Dinge versuchen zu machen. Also ich würde. Ich würde. Ja. Und wenn man jetzt mal so darüber spricht, dann müsste man eigentlich sagen, eigentlich müsste man das jetzt schon machen. Ja, müsste man. Ja, ja. Hätte, hätte. Fahrradkette. Ja. Warum tust du es nicht? Weil ich immer eine Ausrede habe. Oder immer ich was finde, was augenscheinlich wichtiger ist. Ich auch. Irgendwie. Business. Ja. Ja, Ja. Und. Aber eigentlich und hätte, hätte, Fahrradkette. Also es könnte. Ja, könnte noch dreißig Wochen sein. Ja. Aber du weißt es ja nicht. Definitiv. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel, als ich aus Wien zurückgeflogen bin, nicht mehr mit dem Zug gefahren, und da habe ich gedacht Boah, du bist keine Klimasau. Wirklich toll gemacht. Weil ich hatte so viel Gepäck, das hätte keiner mit im Flieger. Ich konnte es ja selber kaum tragen. Die Zugführer ja, Shoppen nein, aber für vier Wochen. Da muss ich ja Gepäck mitnehmen. Dann wird da wohl eine Waschmaschine in diesem Hotel gewesen sein. Ja, aber will ich jeden Tag im gleichen Pullover da in der Schule sitzen? Ich will ja auch nicht. Du bist so eitel. Ohne Scheiß. Ohne Scheiß. Er hat selbst die Schaffnerin oder die Zugbegleiterin gesagt. Entschuldigung, Ihr Koffer, der kann hier nicht stehen. Ich muss jetzt mal was fragen. Ja, Was? Ja. Total unachtsam. Es sind alle Schwulen so eitel. Schön wär's. Ja. Geil. Nee, es gibt solche und solche. Ich glaube, das kann man nicht in die Schublade machen. Aber ich glaube schon, dass das also zumindest die Schwulen, die ich um mich herum kenne, ja, die sind alle sehr ähnlich. Okay, Was? Das Gepäckverhalten, das Gepäckverhalten. Ja. Okay. Also, du bist mit der Bahn gefahren, aber wir waren bei bei Wien. Und dann habe ich gesagt Okay. Und das denke ich mir halt immer noch. Aber ich. Ich möchte, da Ich möchte. Ich habe tolle Leute kennengelernt. Wir haben uns super verstanden und ich möchte jetzt eigentlich öfter nach Wien. So, ich habe aber keine Lust elf Stunden mit dem Zug da runter zu juckeln. Also werde ich fliegen und dann gehe ich so meinen Kalender durch. Und ich finde für jedes Wochenende eine Ausrede, warum dieses Wochenende leider nicht funktioniert. Da haben wir Veranstaltung. Ach nee, nee, da hat meine Mutter Geburtstag. Nee, das geht nicht. ich glaube, da wird irgendeine Geburtstagsfeier sein. Theoretisch gesehen könnte ich bis Ende des Jahres nicht einmal nach Wien fliegen, weil immer eine Priorität höher ist als das, was ich eigentlich machen sollte. Nämlich was schön ist. Weißt du, wie ich auf dieses Thema gekommen bin? Nein. Aber das wirst du mir jetzt hoffentlich gleich verraten. Ich bekomme ja auch Inspiration durch Mandanten. Und ich hatte vor einer Woche ungefähr ein Strategiecoaching mit einer Unternehmerin. Und diese Unternehmerin kam zu mir und hat gesagt Du, pass auf. Ich möchte mit dir eine Strategie ausarbeiten. Und es geht mir nur darum, wie ich es schaffe, mein Unternehmen so zu strukturieren, dass ich mit meinen also die schwanger, ja, dass ich dann, wenn das Baby da ist, mit meiner Tochter und dem Zwerg auf Weltreise gehen kann. Und das, weil das Leben ist einfach zu kurz. Also der Mandantschaft abgegeben. Nee, kann ich nicht. Ich bin schlechtes Vorbild. Schlechtes Vorbild, schlechtes Vorbild. Reiß dich mal zusammen, ja? Nimmst du den Laptop mit? Und dann kannst du von jedem Ort der Welt arbeiten. Jetzt hab dich mal nicht so! Nein. Also, die kam da rein. Und. Und die war sehr, sehr klar in dem, was sie wollte. Und eine Strategie dafür entwickelt, mit unterschiedlichsten Maßnahmen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Die hat doch noch ein bisschen Zeit, bis wir das alles umgesetzt haben. Aber die war so, so in sich klar in diesem Thema. Ich mach das jetzt. Und das fand ich sehr, sehr schön. Beneidenswert. Es ist einfach so Und dann hat sie gesagt Ja, ich. Ich weiß, dass das finanzielle Abstriche sind. Ich weiß auch nicht. Also gesagt hat, finanzielle Abstriche bewegten sich nicht. Da mache ich nicht. Fünf Millionen Euro Jahresgewinn, sondern nur viereinhalb. Okay, also die war schon mittelständische Unternehmerin und mit ein paar Angestellten. Und die wusste schon, was das dann auch für sie finanziell bedeutet. Aber sie hat einen wunderschönen Satz gesagt, ohne dass ich die, wie man so schön sagt, dahin coachen musste. Die hat für sie so gesagt. Aber Geld verdienst sie immer wieder. Geld kommt und geht. Er ist so! Aber Zeit Also mit den Menschen, mit denen du gerne Zeit verbringen möchtest. In ihrem Fall natürlich Ihre Kinder. Die kommen nicht wieder. Geld kommt wieder. Also ich meine, ich bin ja auch wahnsinnig schlecht, muss ich sagen. Ja, da würde ich jetzt auch gar nicht so widersprechen, was ich ja sonst gerne mache. Nee, ich bin da echt wahnsinnig schlecht. ja, ich glaube, da bin ich tatsächlich besser als du. Also ich auch, Aber ich habe auch da dazugelernt. Also jetzt nehmen wir noch mal diesen Wienaufenthalt von vier Wochen. Also, ich weiß gar nicht, wann das letzte Mal vier Wochen einfach vorbei waren. Also ich. Ich dachte so, das wird vier Wochen, was ich alles mache. Und dann denke ich Oh, morgen sitze ich schon im Zug und fahre nach Hause. Und normalerweise war das immer so, dass ich halt dann nach Hause gefahren bin und in so eine, ja, ich will jetzt nicht sagen depressive Verstimmung gerutscht bin, aber ich war schon traurig. Also ich war schon sehr, sehr traurig, dass das alles vorbei ist und. Und habe dann auch, auch wenn ich aus dem Urlaub kam, war das auch immer so, also zwei Wochen Urlaub und dann kam ich erstmal nach Hause und zwei Tage war ich schlecht drauf. So, und mittlerweile habe ich ja meine Gedanken einfach viel anders ausgerichtet und sage mir selber einfach so Hey, ja, das ist jetzt vorbei. Das ist ein Fakt, da kannst du nichts dran ändern. Wenn du traurig bist, ist es vorbei. Wenn du glücklich bist, ist es vorbei. Sei über das dankbar, was du die vier Wochen erlebt hast. Und wenn du mit so einem Gedanken an eine Sache gehst, die halt nicht mehr da ist, dann ist das viel einfacher, damit umzugehen. Also auch wenn jetzt vielleicht jemand stirbt oder so, das natürlich ist die Person dann weg, aber die Zeit, die man mit dieser Person hatte, das vergisst man ja ganz oft. Und ich glaube, dass das ganz vielen Bereichen so ist. Und du musst das erst einmal mitgemacht haben. Also ich glaube, Lernen durch Schmerz ist dann hier vielleicht so? Dieser dieser Punkt, dem. Vielleicht ist dieser Person, die du da zum Coachen hattest, auch irgendwas passiert oder irgendeinen Moment in ihrem Leben hat gesagt Um Gottes willen, was mache ich hier eigentlich? So will ich nicht auch enden oder was auch immer. Was auch immer der Trigger war. Und das finde ich sehr, sehr beneidenswert. Ja, also die Klarheit, die war schon, die war schon sehr, sehr beeindruckend, muss man sagen. Also das kam jetzt nicht so aus out of the sudden, sondern die hat er sich da wirklich Gedanken drüber gemacht. Und man überlegt ja auch selber, was könnte man ändern? Und theoretisch, wenn man so richtig geil wäre, würde man vier Stunden am Tag arbeiten. Und das wird ja auch immer propagiert. Ich kenne halt keinen Topunternehmer, der nur vier Stunden am Tag arbeitet. Aber wenn ich jetzt zu dir käme und sage Entwickelt doch mal für mein Unternehmen eine Strategie, dass ich am Tag nur noch vier Stunden arbeiten müsste. Ja, würdest du das hinkriegen? Aber nur, wenn du es für mich auch hinkriegst. Ja, ich würde das dann einfach kopieren und den Namen durchstreichen. Warte mal! Für dein Setting. Ja, absolut. Ja. Gut. Absolut. Also für dein Setting. Absolut. Ja. Dann weiß ich, das Setting, glaube ich, skalierbar ist. Und, Doch. Ja. Gut, dann. Dann machen wir jetzt erst Stepp eins zu Ende und Stepp eins und dann kommt Stepp zwei und dann weißt du schon, was du jetzt für eine Aufgabe hast? Genau. Also vor allen Dingen darfst du niemals mehr mit mir schimpfen, wenn ich dann so viel Freizeit habe. Habe ich schon jemals geschimpft? Nein, hast du nicht. Nee, stimmt. Wenn überhaupt, habe ich dich beneidet. Ja, Du hast manchmal auch den Kopf geschüttelt und dabei gelacht. Ja, aber das ist. Das ist dann eher so ein neidisches Kopfschütteln. Ja. Scheiße. Was machst du eigentlich? Du bist so doof. Und dann habe ich das sogar noch schwarz auf weiß von dir. Ja, Martin. Du hast mir gesagt, ich soll das so machen. Totally Smart. Ernsthaft? Wirklich? Ich. Ich bin da. Kein. Kein Best Practice. Ja, aber du warst. Ja, aber ich kann ja von dir lernen. Ja, die Theorie vermittelst du mir. Und ich sage dir dann, wie es in der Praxis tatsächlich. Wie sich so anfühlt am Pool. Ja. Ja. Geil. Das ist ne Pool. Ist nicht so, ne? Also, ich wäre jetzt nicht der Typ, der dann die ganze Zeit nur Urlaub machen würde, aber ich würde mich für Dinge. Ich würde mich dann um Dinge kümmern, die. Jetzt kommt's. Ja. Die ich jetzt auch schon. Deine Top drei. Die, um die du dich kümmern würdest. Du sagst. Okay, ich würde zumindest. Also viel mehr Motorrad fahren. Ja, das wäre so eine Sache. Also. Okay, aber du wolltest dich doch um was kümmern. Ja, da muss ich mich auch drum kümmern. Das Ding steht ja nur in der Garage. Genauso wie meine Oldtimer. Die stehen da. Und dann, wenn ich sie mal. Hast du denn zwei? Also, ich kenne beide. Ja, stimmt. Ja. Und die? Die hole ich raus, wenn ich mal Zeit habe. Und dann stelle ich fest Ach schade, die stehen ja schon drei viertel Jahre. Muss ich erst das, das, das und das reparieren. Nee, ich fahre sie wieder rein. So, Tür zu. Beim letzten TÜV meines Oldtimers hat der TÜV gesagt zum Werkstattmeister. Aber wir sind uns jetzt schon klar darüber, dass wir ein Auto jetzt durch den TÜV schieben, was in den letzten zwei Jahren drei hundert fünfzig Kilometer gefahren ist. Ja, ja. Meinst du, meine Autos sind mehr so? Okay? Ja. Also deine Oldtimer. Was noch? Dann würde ich mich um mein Haus mehr kümmern. Ja. Also ich mag ja auch eine handwerklich unterwegs sein. Und ich muss. Du magst das? Ja. Ja, Ja. Ich hasse das. Ja, ich finde das schon cool. Aber da fehlt mir die Zeit. Und ich würde. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich dann tatsächlich auch wirklich mir ein regelmäßiges Ehrenamt suchen? Das auf jeden Fall. Aber eins, das mich glücklich macht. Also nicht jetzt einfach nur so ein Ausweis für ein Ehrenamt Mitarbeiter zu haben, sondern ich brauche da Ja, ich. Ich. Ich will nicht sagen, ich brauche da dieses. Diese Dankbarkeit als Gegenleistung. Nein. Das nicht. Freude. Ich glaube, wenn ich jemand anderem eine Freude machen kann, dann ist das das, was ich. Was ich suche. Ja, ja, das wären so die drei Sachen. Also bei mir fängt das schon an, dass ich gar nicht wüsste. Was diese drei Sachen wären, die ich dann so echt nicht. Also ich würde wahrscheinlich, aber ich hätte nicht so, dass das konkret. Ich würde zum Beispiel sagen Ja, ich. Ich würde wieder viel mehr Ultras laufen. Ich würde viel mehr Trainingspensum absolvieren können. Ja, was jetzt ehrlicherweise so zu kurz kommt. Weil irgendwann ist ja wirklich Ende. Also letztes Mal bin ich um ein und zwanzig Uhr dreißig abends, also um vier uhr morgens, aufgestanden, um fünf uhr im Büro gewesen. Ein und zwanzig Uhr dreißig ins Fitnessstudio. Das ist dann auch bei mir langsam Anschlag. Ja, also da bin ich dann. Also. Das sind natürlich keine optimalen Trainingsvoraussetzungen. Ja, das ist doch auch Scheiße. Ja. Scheiße ist anders. Ja, aber nee, damit machst du deinem Körper aber, glaube ich eher was Negatives als das was Positives. Also, jetzt fangen wir mal nicht so an, nicht? Nicht, nicht aber. Also, ich würde mehr. Ich würde mehr trainieren. Ja. Okay. Das ist eine Sache. Ja, Ich würde also. Und damit würde einher gehen, dass ich mehr Ultras laufen würde. Weltweit. Ja, okay, aber das zählt als eins. Ja, genau. Das zählt als eins. Das meine ich ja. Und ich würde quasi, glaube ich, so die Welt über Ultras bereisen. Ja, also das ist mir. Bei dem Wort Ultras muss ich, denke ich, immer einen Fußball und einen kurzen Moment drüber nachdenken. Und dann denke ich mir Martin, in so einem Fanblock kann ich mir gar nicht vorstellen. Und dann denke ich, das kann ich schon auch. Echt? Ja, ja, das kann ich schon auch. Aber das wäre jetzt nicht meine Leidenschaft. Ehrlicherweise. Also so Stadionhopping oder so, das würde mir total abgehen. Das würde ich machen. Dann würde ich. Lange Zeit nichts machen. Und dann? Ich überlege, ob ich. Was. Ich. Ich würde dir dann was machen wollen. Aus Prinzip, was nichts mit Business zu tun hat. Kennst du sowas? Ja, klar. Also, so schlimm ist es auch nicht. Aber du bist schon sehr, sehr arbeitsorientiert. Das ist schon in Arbeit. Ist schon an sich ein Wert für mich. Ja, das hätte ich. Ja. Ja. Also der ist für mich nicht mit nicht negativ behaftet. So wie andere sagen. Oh Gott, ich muss arbeiten. Nee, Sondern Arbeit ist für mich positiv konnotiert. Aber ich glaube auch, dass das auch zu deiner Definition dazugehört. Also ich will nicht sagen, dass du dich über die Arbeit definierst, aber ich glaube schon, dass das auch ein großer Teil von dir ist. Und du auch, glaube ich. Na, wie soll ich denn das sagen, so die Kraft daraus zu viel rausziehst? Also, wenn du erfolgreich bist, so dass das auf jeden Fall dich pusht. Also ich glaube auch, dass du, dass wir heutzutage in der Gesellschaft eher zu wenig Selbstwert über Arbeit ziehen. Hm, also ich passe immer. Also ich drehe es mal andersrum. Ich passe schon immer darauf auf. Ich stelle mir ganz häufig die Frage, wenn das hier in dem Setup, in dem wir sitzen oder wenn das alles weg ist, was bleibt denn dann noch von dir selbst oder von mir? Noch eine Menge. Genau richtig. Und und das muss ja die Antwort sein. Also dann bleibt von mir noch das, das, das das Und ich bin auch immer der, der, der, der. Wenn das alles weg ist und du dann Ach du Scheiße, das geht überhaupt nicht, dann hast du ein Problem. Da bin ich fest von überzeugt und da darfst du nicht hin. Aber ich glaube insgesamt in der Gesellschaft, dass wir Arbeit zu negativ konnotieren und dass es uns gut tun würde, über Arbeit mehr Selbstwert zu ziehen. Ich überlege gerade, weil. Also ja, also Arbeit ist in Deutschland definitiv zu negativ. Also wenn Arbeit Spaß macht, kann es keine Arbeit sein. Es ist ganz komisch irgendwie. Und du gehst gerne. Was stimmt mit dir nicht? Ich habe das jetzt auch gerade wieder mit meiner Arbeitskollegin. Ich habe ja eine neue Kollegin im Festwerk. Und wir? Wir funktionieren schon sehr, sehr gut miteinander. Wir haben aber auch unheimlich viel Spaß. Also wir lachen die ganze Zeit und. Und wir sind ein komisches Team. So, und dann habe ich irgendwie gesagt So Emily, irgendwie können wir eigentlich auch nicht gut sein. Wieso? Ich sehe sind die ganze Zeit nur am Schabernack machen und so und ich sage Ja, aber es läuft doch alles und wir machen doch alles so und das ist aber so, Ja, hat sie Ja, natürlich. Absolut recht. Ja, und? Und das ist, glaube ich, so eine Einstellung, die. Also die kann man natürlich mitbringen, aber sicherlich ist das auch so. Also es tut mir leid, wenn ich jeden Tag am Band stehe und ich muss Türgriffe im VW Polo einbauen, weiß ich nicht, ob mir dann die Arbeit wirklich, auch wenn ich mir das noch so einrede, wirklich Spaß macht. So. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Die freie Wahl. So also. Wobei mir gerade einfällt also ich glaube also ich würde Ultras laufen, Ich würde glaube ich tatsächlich auch, also dieses Weltreisethema mit den Kids, das hat mich schon so ein bisschen abgeholt. Also das hat mich schon so ein bisschen abgeholt. Und als dritten Punkt ich weiß nicht, ob ich das könnte, aber jetzt fällt mir so ein, also ob ich das so drauf hätte. Aber so eine. Ich würde gern so für für Family und Friends glaube ich so eine geile Altersresidenz Residenzaufbau. Da wäre ich sofort dabei. Also eine coole Idee. Ja. Wo? Wo? Also, bei mir ist ja wirklich so eine Befürchtung. Du landest irgendwann in so einem abgewrackten Heim. Weißt du, da wird einmal am Tag Essen durch die Luke oder dreimal am Tag Essen durch die Luke gereicht und dann waschen. So weit, so gut. Drei Tage. Ja, genau. Und dann wird einmal gedreht. Weißt du, den Albtraum mit dem Mann? So, so, so vor Augen hat. Und so eine. So eine coole Altersresidenz. Also Invitation only, Wo Einfach nur coole Leute. Ja. Wie eine WG. Genau. Aber. Aber halt in groß. Ja. Also, wo halt auch viele, die ich so in meinem Leben kennengelernt habe. Der passt da eigentlich auch noch rein. Da hätte ich gerne eine Invitation. Hätte ich gerne. Und. Und dann sitzen wir so abends und alle so alt, ein bisschen tattrig und wenn das Personal nicht spurt? Das muss ein motiviertes Personal sein. Ja, dann. Dann setzt es auch was. Weil das haben wir dann einfach verdient, dass wir auch gut behandelt werden, auch wenn wir traurig und irgendwie komisch sind, weil wir genug geleistet haben, auch für die Gesellschaft. Ich glaube, da hätte ich Bock drauf. Also und das langfristig auch so zu konzipieren. Aber ich wünschte mir dann in dieser WG, die du da aufbaust, dass man immer noch die Wahlmöglichkeit hat dazwischen, dass ich mir von der Frau, die einen Kittel da tragen, schicke Sachen. Das geht ja nicht, ein Kittel, die müssen schon stylish aussehen. Wir wollen ja so ein Hotel Style haben. Ja, aber ich will auch, wenn ich sage Nee, heute will ich selber kochen, dass ich nicht sage Nein. Sie setzen sich jetzt in Ihr Zimmer. Nein. Nein, nein. Also, ich. Ich will so ein, Also, meine Idealvorstellung ist ja, irgendwann umzukippen. Und das war's. Bestenfalls in einem Alter, wo noch alles funktioniert. Ja. Also noch alles offen ist. Alles funktioniert. Also, ich habe jetzt schon Schmerzen, wenn ich morgens aufstehen, also durch den Sport und so, aber das wird halt auch nicht besser. Aber wo es noch alles funktioniert. Und meine Idealvorstellung ist, das haben ja viele irgendwie selbstbestimmt in gewisse Lebensphasen zu gehen. Ja, und genauso wie du sagst, also das ist so, so so ein loses schönes Miteinander ist. Und wenn du sagst, ich brauche jetzt mal eine Woche, wo ich von euch keinen sehe und ich koche mal bei mir und das, das ist dann auch okay, dann nimmt dir das auch keiner übel und dann kochst du. So machst du so dein Ding, setz dich alleine, keine Ahnung. Und dann ist es vielleicht doch so, dass alle sagen Ja, wenn der Alltag gekifft wird, ist ja in Ordnung, dann setz dich mit deiner Tüte auf den Balkon. Ja, auf jeden Fall. Und trinkt dazu ein Gin Tonic und in jedem Alter so was. Sie dürfen keinen Alkohol. Natürlich. Darf ich Alkohol trinken? Also, Entschuldigung. Ja, da wäre ich dabei. So, Und der Nächste sagt. Oh, wir hatten heute Bock, abends zum Grillen zu kommen. So, und also. Und. Und Du hast einfach ein Nettes Pflegepersonal ist doof ist der richtige Ausdruck, aber ein nettes Betreuungspersonal oder die Begleitperson machen wir dann auch mal so Pflegercasting. Und dann sitzt so ein fünf und neunzig jähriger Sebas da und den hätt ich gern. Nein, also wir werden nicht dieses MeToo Casting machen, was du vor Augen hast. Nein, nein, aber die müssen. Aber wie wollen wir denn sonst feststellen, dass das Nette sind? Du sagst ja, das müssen nette Pfleger sein. Da können wir ja nicht auf Gutdünsten hier irgendwie eine Dagmar einstellen. Und dann ist das so ein Drachen. Ja, aber ich finde, wir müssen schon noch irgendwie fit genug sein, dass wir es peilen. Also wer nett ist und wer nicht. Aber da hätte ich schon so einen alten Kornspeicher oder so an einem See. Ja, oder? Oder so ein Fjord in Norwegen. Ja, da bin ich. Oder Schweden. Bin ich sofort dabei? Sowas. Ja, ja. So, Und du eliminierst dieses Problem in Schweden Ist ja so! Oh, Gott, Du fährst jetzt fünfzig Kilometer. Oh, Gott. Scheiße! Nee, der wohnt ja dabei. Ja, genau. Der wohnt ja da. Also, es ist ganz easy so, ja. Also zumindest für die normalen Sachen, die man so braucht. Ja. Ja. Der wohnt ja da. Und ansonsten fährt dich halt jemand in das Spezialklinikum für Beinbruch. Hast du nicht gesehen. Machen wir dann auch immer gemeinsame Ausflüge? Wer hat Bock? Hat Pipi Langstrumpf Museum. Also. Wer hat Bock? Hat? Der fährt halt ins Pippi Langstrumpf Museum. Fragt den anderen, ob er Bock hat, mitzufahren. Aber so, so, so, so ein Stressfreier. Also das würde mich auch wirklich interessieren, wer da wirklich mitziehen würde. Ich weiß ja gar nicht, ob Schweden. Ich glaube, das ist dann noch mal so eine Barriere, andere Sprache und so, aber wenn wir da in unserem abgeschlossenen Areal sind, dann sprechen ja eh nur wir miteinander. Es muss halt irgendwie so, so so mit Schweden sein. Also wo du wahrscheinlich zehn Hektar für fünfzig tausend Euro kaufen kannst, sowas mit drei Seen drauf und dann einfach. Vielleicht sollten wir schon strategisch investieren, aber wir brauchen auch einen. Einen alten Opa, der immer wegläuft, den wir immer mal suchen müssen, weil der Halt. Ich traue mir das durchaus selbst zu. Wenn ich denn irgendwann senil bin, warum nicht? Aber das. Das sind so die. Also in diesen Phasen, also Ultras laufen, Weltreise mit Kindern und dann so langsam so eine, so eine Altersresidenz aufbauen. Da wäre ich dabei. Vielleicht müsste man auch. Also das ist eigentlich geil, dass wir darüber sprechen. Vielleicht müsste ich jetzt schon anfangen und und und. Wir müssten so ein, so ein, so ein, so ein Fonds, so eine Stiftung aufbauen, wo Leute schon einzahlen können. Aber da müssen wir schon auch. Also oder du ist ja dein, Dein. Ich wollte gerade sagen Dschungelcamp. Ich, ich. Ich würde ja so eine Genossenschaft oder so dahinter setzen, aber da müssen wir halt auch schon drauf achten, wer da so mit. Also ich will da keinen, keine, kein wie sagt man verfaulten Apfel drin haben, der dann halt irgendwie das Klima vergiftet, weil er vielleicht böse ist. Und im Alter werden Menschen böse. Oder kann das sein? Ich glaube, Männer werden böse. Also auf jeden Fall wird man im Alter glaube ich komisch. Ja, das wird man. Ja. Ja, ja. Weißt du. Also, ich. Ich nicht. Nein. Nur alle um dich drumherum. Nein, nein, nein, nein. Ich kann nicht. Nein. Also, ich weiß ja auch, was Schere heißt. Jugendsprache. Und es heißt, glaube ich, ich bin schuldig. Also. Schere. Echt? Ja. Also, wenn. Wenn. Wenn du sagst. Hey, du hast deine Hausaufgaben nicht gemacht. Schere. Ja, du. Oder so? Ich weiß nicht. Auf jeden Fall heißt es Schere, krasse Scheiße. Du bist ja total nah dran. Ja, du. Ich habe nur junge Leute um mich herum. Und dann sauge ich dieses Wissen auf. Und du saugst es auf. So. Es ist vorbei. Ciao. Tschüss.

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