Timmy, das Sommerloch und wir.
Shownotes
Ein gestrandeter Wal wird zur Schlagzeile, während die Welt voller Krisen steckt. Basti und Martin sprechen über Medien, gesellschaftliche Prioritäten und die Faszination für Geschichten mit Happy End. Dabei geht es nicht nur um Timmy, sondern auch um Ehrenamt, Eigenverantwortung und die Erkenntnis, dass Veränderung selten bei den anderen beginnt, sondern meistens bei uns selbst.
Transkript anzeigen
00:00:00: Speaker: Robert Habeck hatte viele Jahre eine Affäre mit Beatrix von Storch. Das halte ich für ein Gerücht. Das kann ich. Um Gottes willen, um Gottes willen, nein. Also habe ich heute bei NTV gelesen. Das glaube ich nicht. Habe ich heute bei NTV gelesen. Hä? Also, was ist? Du guckst mich so an, Also wenn ihr jetzt sehen könntet, wie er guckt, dann wüsstet ihr Nee, da kommt, da fehlt noch der zweite Teil der Geschichte. Habe ich heute tatsächlich bei NTV gelesen, aber da war so ein satirischer Gastbeitrag. Ach so, es ging eigentlich um Timmy, den Hund von Tim und Struppi. Nein, Timmy. Wer ist Timmy? Schaust du keine Nachrichten? Bist du nicht up to date, oder was? Wer ist denn jetzt Timmy? Timmy? Ach ja? Der hat einen Namen. Ja, der hat ne. Für mich ist das nur der Wal. Ja, ich. Was stimmt denn mit dir? Ich kann nicht. Ja, aber das ist ja gut, Timmy. Ja. Der Wal, also Landwirte sagen Ja. Das Problem fängt an, wenn man Tieren Namen gibt. Ja. Also, der heißt echt Timmy, oder? Verarscht du mich jetzt? Nein. Okay. Also, die. Die Bild nennt ihn Timmy. Ja, dann, wenn die Bild die. Entschuldigung. Okay. Also diese. Diese. Dieser satirische Gastbeitrag. Also wirklich. Also. Ist nicht ausgedacht. Ja, es stand wirklich. Robert Habeck hatte viele Jahre eine Affäre mit Beatrix von Storch. Und eigentlich in diesem Zusammenhang kam dieser Satz in diesem satirischen Gastbeitrag. Als Alternative zu dem, was kommt. Denn wenn die Story mit Timmy vorbei ist. Also dann musst du das nächste große Ding kommen. Sind wir schon im Sommerloch? Nee. Ja, genau. So als Vorbereitung darauf. Wie füllen wir denn dieses Sommerloch? Mit welchem Gerücht? Also so ein Ding wurde natürlich knallen. So und stellte so die Frage Was sagt das über unser Land, wenn wir uns wochenlang, also um uns drum herum. Ja, also Ukraine scheint ja so eine Dauer Dauerschleife zu sein. Ist halt inzwischen so irgendwie, dass da morden sich jeden Tag tausende Menschen. Okay, Iran, also Congratulations, Donny well done great Job. Super. Also geil, geil, geil. Also geiler Typ, richtig durchdacht, Richtig. Von Anfang an Plan durchgezogen, Volle Kanne in absoluter Konsequenz und und wirklich tief ins Klo gegriffen. Also so richtig. Aber, aber er sieht das anders. Nee, er ist wie das Stable Genius Oh mein Gott. Also drumherum passiert als nur so krasse Sachen. Einfach. Also einfach krass. Und wir hängen uns alle. Also bei der Bild gibt es einen Liveticker zu Timmy. Nein, echt? Ohne Scheiß. Also bei NTV gibt es nur den Iran Krieg Ticker Live Ticker und den Ukrainekrieg. Aber bei der Bild gibt es einen Liveticker, da weiß auch wer Bild liest. Ja, aber das ist ja auch so ein Spiegelbild. Also ich. Nee, also das ist so, wie wenn ich irgendwo auf der Bühne stehe und sage, wer shoppt online und alle gucken betrübt. Also ich kaufe lokal. Ja, genau. Genau. Jeder hat ein Amazon Lager in seiner Nachbarschaft. Ist ja auch wieder lokal. Es ist alles lokal. Es ist lokal. Ja, aber jetzt mal ernsthaft. Womit beschäftigen wir uns denn hier? Ja, ich habe, Also ich das nicht. Total lächerlich. Also, als es anfing. Also als der Wal da gestrandet ist. So. oder, Timmy? Er heißt Timmy. Mann, für mich ist es der Wal. Sondern als er da so auf die Sandbank gefahren ist und nicht mehr weg konnte und vielleicht auch nicht mehr weg wollte. Ich weiß es nicht. Vielleicht will er auch einfach. Vielleicht hat er einfach Bock, in Ruhe zu sterben. Ja, ja, ja, das ist so mein. Mein Gedanke dabei. Irgendwie. Und könnt ihr mir mal nicht auf die Eier gehen? Ja, nee, das ist in Deutschland verboten. Deswegen. Ja, und da habe ich dann noch so gedacht. Oh ja, war okay, aber voll okay. Ja, ich meine, das habe ich mir gedacht. So ein Wal. Okay, So in meinem Wohnzimmer. Warum nicht? Nein, ich wohne nicht an der Küste. So, Und dann? Dann hörte das aber nicht mehr auf. Also, das hört überhaupt nicht mehr auf. Und dann fand ich es langweilig. Und dann habe ich mich nicht mehr damit beschäftigt. Deswegen weiß ich nicht, wo der Wal jetzt gerade ist. Timmy oder wie es ihm geht. Oder ich habe das einzige, was ich das einzige. Nee, ich weiß nicht. Ich glaube, weil die ist von gestern. Die Meldung, die ich jetzt mitbekommen habe. Es gab ja wohl so eine private Organisation, die letztendlich versucht hat, diesen Wal dann da auch zu retten. Aber die. Ich weiß. Also die eine ist im Krankenhaus, im Koma, Schlaganfall und zwei sind so, jetzt ernsthaft gute Besserung? Ja, auf jeden Fall, also. Aber dann sind dann zwei wohl so, weil die sich nicht einig waren mit den anderen. Die sind dann auch da weg. Und die hawaiianische Superwalexpertin, die sie eingeflogen haben dafür. Ja, ist wieder zurückgeflogen, weil sie gesagt hat, Ihr habt ja alle einen Hau. Das passt mir alles nicht. Und was jetzt kommt, ist die neueste Meldung. Ja. Wer kommt jetzt? Das Team von Free Willy. Oh, nein. Aus dem Sea Life. Ja, von Free Willy. Ohne Scheiß. Oh mein Gott. So, Leute. Also, wenn wir mal so viel Herzblut, so viel Leidenschaft, so viel, so viel, so viel Know how in andere, wirklich relevante Themen stecken. Und weil. Also es gibt ja auch einige Stimmen. Die Hälfte der Menschheit sagt thats Nature. Ja, also es ist Natur. Wir, wir wir können nicht interpretieren, ob er das bewusst gemacht hat, ob er einfach krank ist. Aber es ist Natur. Ja. Also, ich meine, ich kann mir sicherlich schon auch. Also ich finde es schon, wenn ich meine, wir, also ich, also viele dieser Wale, die kommen ja auch vom Weg ab, weil glaube ich irgendwie die Strömungsverhältnisse im Ozean sich verändert haben oder oder oder. So ist Robert Habeck auch vom Weg abgekommen. Ja, was dann aber auch mit dem mit dem Klimawandel wohl zu tun hat usw. Also von daher, wenn wenn wir jetzt, wenn dieser Wal da jetzt gestrandet wäre, weil er halt nicht gesehen hat, dass das da ein bisschen flaches Wasser ist, ja, und man hätte den dann da wieder rausbugsiert und der wäre dann halt auch weggeschwommen, dann hätte ich ja gesagt Ja, finde ich gut. Also wir haben ja auch eine Verantwortung Tieren gegenüber. Aber wenn er immer wieder zurückschwimmt, dann muss man doch auch irgendwann vielleicht. Also zumindest ist das mein Gefühl, der will da gar nicht weg, weil sonst würde er nicht wieder dahinschwimmen. Und ich meine, die haben einen großen Kopf, da muss ja sehr viel drin sein in so einem Walkopf. Vor allen Dingen viel Maul. Ja. Na ja, egal, aber irgendwo wird auch Gehirn sein. Wir könnten jetzt kurz gucken, wie groß das Wahlgehirn im Durchschnitt ist. Ja, du kannst ja mal machen, aber mach ich mal parallel kurz. Okay, aber grundsätzlich geht es mir eher um unser Land als um. Na ja, gut, aber wir geben so viel Geld für irgendwas aus. Da kannst du auch mal ein hundert Millionen für so eine Walrettung raushauen. Ja, so viel wird es ja hoffentlich nicht werden am Anfang. Also warum? Also warum ist denn unsere Society, unsere Gesellschaft so darauf fokussiert und nicht darauf? Wir haben ja Folgen gemacht in der Vergangenheit zu ganz anderen großen Problemen, die wir in Deutschland haben. Ist das so Sensationslust? Ist es Bock auf ein Happy End? Der Wal ist gerettet. Nee, nee, da muss ich. Da muss ich jetzt intervenieren, weil ich glaube, man kann jetzt ja nicht immer nur sagen, es gibt die wichtigen Probleme, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, sondern es gibt ja auch Dinge, die vielleicht augenscheinlich nicht so wichtig sind, wo du sagst Oh mein Gott, wieso beschäftigt man sich damit überhaupt? Ja, äh, aber ich finde schon, dass das halt auch die Menschlichkeit ausmacht, wenn man sich mit Dingen beschäftigt, die augenscheinlich vielleicht nicht so wichtig für einen selber sind, aber für andere Menschen vielleicht einen Stellenwert haben. Und deswegen, Also das würde ich jetzt nicht gänzlich verurteilen. Ich finde es dann eher schon schlimm, dass dann die Leute, die dann keine Ahnung vier Putenschnitzel aus dem Hühner KZ gekauft haben, dann diese Doppelmoral an den Tag legen. Und das ärgert mich dann schon viel eher. Da bist du ein krasser Typ. Ja, Wieso? So heißen die Dinger. Du bist ein krasser Typ. Das Gehirn eines Wals. Ja, ja. Vier bis fünf Kilo. Na ja. Komm. Ein kleiner Medizinball. Ja. Guck mal, das ist mehr als du und ich. Wie viel hast du? Oh, ich. Na, ich würde schon vier, fünf Kilo sein. Wir reden. Wir reden aber über dein Gehirn, nicht über andere Körperteile. Das ist. Das entspricht vielleicht eines Wals. Wirklich? Na ja. Oh. Oh, nein. Bin aus meinem Kopf. Eins Komma drei Kilo. Wieso weiß denn der Computer, wie viel Gehirn ich in meinem Kopf habe? Ich habe die Kamera auf dich gehalten. Schätz mal ungefähr. Und da hat er gesagt. Also dich jetzt. Bei mir waren es zweieinhalb. Bei dir, Als dein menschliches Gehirn wohl zwischen eins Komma drei und eins Komma vier. Ja. Guck mal, da hat der Wal doch eindeutig mehr Gehirn. Ja. Also, ich bin schon bei dir. Um Gottes willen. Also, mir steht es nicht zu, zu bewerten und zu sagen Mensch da. Also die die Bewertung vorzunehmen, was ist jetzt komplett wichtig oder nicht? Aber ich glaube, dass in der in der menschlichen Zivilisation doch tatsächlich aktuell ein paar Themen dringlicher wären. Du hast gerade das Hühner KZ zum Beispiel angesprochen. Hm. Also wir halten uns an diesem einzelnen Wal auf. Mhm. Aber. Also wie Wie die Meere Müll verseucht sind oder so, Das geht uns irgendwie. Sonst weißt du, was ich meine. So, ich habe noch eine These. Wieso? Ja. Sag mal, ich habe. Vielleicht hat man gedacht, dass wie du ja anfangs gesagt hast, das wird eine Geschichte mit Happy End. Wir gehen da hin. Wir buddeln den frei, haben den Wal gerettet. Und wir haben eine schöne Schlagzeile. Und dann hat das aber nicht geklappt. Und dann war das aber so groß als Schlagzeile drin, dass man es nicht mehr einfach wegreduziert. Also dieser Wal Timmy war jetzt da, aber man hat den Plan, den man hatte, ihn da rauszuholen. Das funktioniert hinten und vorne nicht. Und jetzt wollte man vielleicht auch nicht verlieren oder sagen Nee, also wir ziehen das jetzt durch. Das Problem fängt an, wenn man Tiernamen gibt. Da fragt man Landwirt Ja, du, ich Ich weiß es nicht. Ich wusste ja bis gerade gar nicht, dass es Timmy ist. Habe ich ja gerade erst gelernt. Also von daher. Also noch mal Ich. Mir steht das nicht zu. Aber ich glaube doch, irgendwie, wenn man so ein bisschen drüber nachdenkt. Der sagt schon relativ viel über unser Land aus. Weil ich glaube, wir wir konzentrieren uns dann also auf vermeintliche einzelne lösbare Sachen, anstatt uns an die Großen zu trauen. Das ist meine These. Also ich bin so ein bisschen halb auf deiner These, dass man sagt ja, können wir eine geile Schlagzeile produzieren, also retten wir jetzt. Ja, es gibt wieder was Schönes in der Welt, Es ist wieder was Schönes. Wir haben hier rausgeholt. Ja, um dann festzustellen. Okay, also er will vielleicht gar nicht rausgeholt werden. Ja. Okay. Du musst jetzt schwimmen. Du musst leben. Free. Willy. Free free. Timmy. Du musst leben. Und? Und wir stürzen auf diese und auf diese Sachen, die wir unter Kontrolle haben oder vermeintlich unter Kontrolle haben. Also vermeintlich lösbare Themen. Ja. Anstatt an die an die großen Komplexen zu gehen. Also da haben wir doch alle. Wir lösen. Wann haben wir denn in Deutschland das letzte große Problem gelöst? Naja, aber dieses letzte große Problem und da hast du wahrscheinlich auch gerade eine Liste da auf deinem Rechner mit Problemen, die groß sind und ungelöst noch sind. ja, aber wer soll die denn lösen? So ein Wal da aus dem Wasser. Das kriegen Tierschützer vielleicht hin. Oder auch nicht. Je nachdem. So aber die großen Probleme. Wer sollte denn angreifen? Wer soll denn das? Und wer soll denn dann noch die Hoffnung am Ende haben, dass da auch noch ein Happy End rauskommt? Bei Timmy gab's die Hoffnung Das ist. Das ist ein guter Punkt, den du gerade bringst. Weil ich habe letztes Mal mit meinem Sohn für ein Ethik Test gelernt. Und Thema dieses Ethiktests war Albert Schweitzer. Ich sag dir was. Ja, okay, ich hatte es schon wieder verdrängt. Und ethische Grundsätze nach Albert Schweitzer usw. So tief stecke ich. Ach nee, das darf ich ja auch nicht sagen. Also so gut kenne ich ihn auch nicht. Das andere geht mich nichts an, weder so noch so, also ethische Grundsätze nach Albert Schweitzer. Jedes Leben ist hat den gleichen Wert. Ja, finde ich schon mal gut jetzt, dass das kannst nicht nach Rassen oder nach Tierarten oder was auch immer unterteilt. Jedes Leben hat einen Wert. Ich glaube nicht. Warte mal! Nein, ich glaube nicht, dass er gesagt hat, gleichen Wert. Ich müsste jetzt müsste jetzt schwanke. Ich glaube, jedes Leben hat einen Wert. Okay. So. Natur ist kein Selbstbedienungsladen. So. Und er hat gesagt, von der. Ein anderer ethischer Grundsatz war tatsächlich das von Albert Schweitzer, dass jeder bei sich selber anfangen sollte. Ja, also Ethik ist nicht. Fang du schon mal an und ich komme dann, wenn du ethisch soweit bist. Na ja, und das ist ja vielleicht hier auch. Also wir diskutieren immer ganz, ganz viel über, ja. Wie können wir diese Probleme lösen und. Und wer sollte es tun? Ja. Wir. Also. Also, du, Ich. Aber wie viele engagieren sich denn tatsächlich noch ehrenamtlich politisch über die eigene Firma, also Firma, wenn sie sich überhaupt noch in der Firma engagieren. Weißt du, wie ich meine? Ja. Und alle sagen immer Ja, ihr macht ja keiner was. Ja, aber das sind. Ja, aber. Also, ich nehme jetzt mal das Ehrenamt. So. Da gibt es das Ehrenamt. Da gibt es ja sowas und sowas. Hast du ein Ehrenamt? Nein, habe ich nicht. Okay, du kannst ein paar abhaben von mir. Hast du so viele? Ich habe schon. Hier und da. Ja, ich habe keins. Ich überlege gerade. Ich habe mal ehrenamtlich beim VfB Oldenburg das Maskottchen gemacht. Ja, das ist ein Verein. Also dafür ist es dann auch ehrenamtlich. Aber die spielen Profifußball. Jetzt mach mal n Punkt. Ne Regionalliga, das ist kein Profifußball. Ab wann fängt Profifußball dritte Liga? Okay. Gut so! Wusstest du, dass Beatrix von Storch aus Oldenburg kommt? Nee, das wusste ich auch nicht. Und ich hoffe, dass das auch nicht stimmt. Was hast du denn heute mit deiner Beatrix? Es ist einfach. Ich musste das ja recherchieren, nachdem diese dieses Ding auf NTV kam. Nein, aber was wolltest du eigentlich sagen? Also, Ehrenamt. Ja, aber du. Du redest ja so ein bisschen wie der Blinde von der Farbe. Ja. Ja. Also, ich habe bis jetzt noch. Also, ich habe schon mal darüber nachgedacht, so was zu machen. Tatsächlich? Ja. Aber ich habe keine Zeit. Und ich habe Zeit. Ich habe auch keine Lust. Ja, genau. Also, wenn man. Also. Zeit haben wir ja alle nicht. Aber eigentlich. Eigentlich ist es schön. Also eigentlich finde ich das. Also eigentlich. Und ich erlebe solche Situationen immer mal wieder irgendwie, dass ich das. Also zum Beispiel in Wien stand ich an der Straße und wir saßen, waren in unserer Gruppe vor unserer Schule, haben was getrunken und dann kam so eine ältere Dame vorbei mit so einem Hacken Rolli hinter sich und hatte auch. Augenscheinlich war sie auch krank und war hatte so eine Tüte mit Flaschen drin und blieb neben uns stehen und guckte uns die ganze Zeit ganz lieb an und dann haben wir sie zurück angeguckt und sagt sie darf ich vielleicht gleich die Flaschen, wenn die leer sind? Ja und? Ja, klar. Und dann hat die sich sehr darüber gefreut. Und dann dachte ich so Nee, das kann ich nicht. Dann habe ich hier zwanzig, zehn, zehn Euro, wenn ich über zehn Euro gegeben. Ja, und die hat angefangen zu heulen und Jedes Mal, wenn sie. Wir standen dann immer wieder an der Straße und sie sagt Ach, du bist das wieder. Ich muss noch mal Danke sagen. Ich hatte so und dieses Gefühl kriegst du ja auch beim Ehrenamt, wenn du jemanden. Also im Regelfall. Also ich rede jetzt von den unterstützenden Ehrenämtern. Ich rede jetzt nicht irgendwie, dass du Fußballtrainer in einer Jugendmannschaft bist oder was? Ja, auch eher ein Ehrenamt. Aber für mich ist Ehrenamt eher so wenn du soziale Dienste oder was meinst du? Ja, wie Tafel oder so, also wo oder wenn du irgendwie auf so einem Obdachlosenbus mitfährst und irgendwie Getränke oder in der Bahnhofsmission. Also okay. Ja, also das wäre etwas, was mich unheimlich reizen würde, wenn ich mehr Zeit hätte, dass ich dann sage, da würde ich dann noch Zeit. Nee, doch ich hätte vielleicht einmal im Monat so vier Stunden Podcasts. Nein. Ja, eigentlich ist das ja hier dein Ehrenamt. Eigentlich ist es ja dein Dienst an der Gesellschaft, wenn man ehrlich ist. Ja. Also nicht, dass du uns belehren würdest, aber. Aber du teilst deine Weisheiten mit deiner Umgebung. Das ist ja aller Ehren wert. Nein. Aber ernsthaft. Also, wir beide arbeiten, glaube ich, ähnlich viel. Naja, du arbeitest noch mehr als ich. Weiß nicht, aber ich. Ich mache es ja auch noch irgendwie. Du bist aber auch nicht normal. Ich finde. Ich finde schon, dass ich ein ganz normaler Typ bin. Weißt du, du bist so ein Typ. Wenn. Wenn du ein Puzzle fertig gepuzzelt hast. Und jetzt puzzeln. Hasse ich. Ja. Ist egal. Dann hast du das fertig gepuzzelt. Und jetzt ist noch ein Teil. Ich neige ja dann zu fotografieren, der KI zu geben und zu sagen Sag mal, wie sortieren soll. Nee, nee. Und dann ist dieses letzte Puzzleteil da und du hast nur noch ein Puzzle. Ja. Und du bist aber der Typ, der sagt. Weißt du was? In dieses kleine Feld. Da kriege ich sogar zwei Puzzleteile rein. Das zeig ich euch mal! Und so bist du. Du hast eine Minute Zeit und überlegst dir. Okay? Was kann ich? Wie kann ich diese eine Minute mit irgendwas füllen, was eigentlich zwei Minuten braucht. Deswegen hast du Ehrenämter. Dann hast du noch diesen Job, dann machst du dieses. Dann denkst du Ach, ich baue einfach noch mal ein ganzes Haus um. Und dann? Und dann frage ich mich Wo ist die Zeitmaschine? Bei dir? Also da muss ja. Irgendwie musst du ja die Fähigkeit besitzen, tatsächlich aus vier und zwanzig Stunden zumindest dreißig Stunden zu machen, obwohl es immer noch vier und zwanzig sind. Also ich glaube, ich schlafe extrem wenig. Ja. Guck mal, ich weiß auch gar nicht. Also es wird ja immer behauptet für ungesund. Also. Aber ich. Ich halte das ja für ein Gerücht. Also ich habe ja die. Ich habe ein paar Studien jetzt gelesen dazu und die bestätigen alle so unisono. Ich bringe es immer auf den Punkt. Essen macht dick und Schlaf macht doof. Und beim Essen bin ich ja noch dabei. Also ich glaube, ein gesunder Mensch braucht nicht mehr als fünf sechs Stunden. Ich weiß, ich weiß, du bist jetzt ein bisschen mimimi. Also, ich. Also, wenn ich nicht ausgeschlafen bin, dann. Was ist denn Ausgeschlafen für dich? Für mich ist ausgeschlafen, so dass ich morgens aufwache. Ja. Und dann? Ja. Ich bin. Wie viel Stunden? Oh. Also, Minimum sieben Stunden. Also sieben Stunden brauche ich. Also, wenn ich nicht. Also, das ist also richtig. Richtig geil Finde ich natürlich auch mit acht, oder? Ja, gut, aber. Aber sieben, acht, neun Stunden find ich schon geil. Habe ich fast nie. Also muss ich schon echt Glück haben. Sechs sind okay bei mir, fünf sind Minimum, um zu funktionieren. Tagsüber also. Also, du weißt, wie mein Funktionieren aussieht. Ja, aber. Also, das könnte ich vielleicht auch. Also heute zum Beispiel. Also, ich bin gestern doch zu spät ins Bett gegangen. Und ich musste aber heute schon um sechs uhr aufstehen. Du weißt, das ist nicht meine Zeit. Ist nicht deine Zeit so, weil ein Handwerker Termin und so und dann. Ja. Jetzt ist hier zwei und zwanzig uhr und ich bin selber erstaunt, dass ich noch so fit. Ja, ich bin noch fit, aber ich weiß, wenn ich nachher nach Hause komme und ich wüsste jetzt, ich muss morgen wieder um sechs aufstehen, dann wäre das die Hölle. Ja. Ja, ja. Aber was ich krass finde. Also, jetzt gehen wir mal weg von mir. Ist, wenn du in so einem Ehrenamt unterwegs bist. Also ich bin ja beispielsweise auch bei den Rotariern, wobei man da natürlich bei den Rotariern auch merkt, die rotarischen Freunde, die ich sag mal schon in einem erfahrenen Alter sind, können natürlich viel mehr Clubarbeit leisten, weil sie tatsächlich ein größeres Zeitkontingent haben als jetzt noch ein Unternehmer. Ja, so! Dennoch, wenn du in diesen in diesen Ämtern unterwegs bist, dann triffst du mit hoher Häufung tatsächlich Leute, an die sowieso schon viel zu tun haben. Ja. Ja, ja, ja. Und wo sind denn die ganzen anderen? Ja, aber ich glaube, dafür musst du also nicht geboren sein? Nein, aber das kann doch jeder. Weißt du? Also, weil wir diskutiert haben. Was müsste sich ändern in diesem Land? Wo fängt denn die große Lösung an? Fängt die nicht an, indem man sagt Also, selbst wenn es nur einmal im Monat. Keine Ahnung. Du sagst jetzt, die Würde der Obdachlosen muss was geben. Oder Tafel oder Tafel oder so? Und du sagst also, wenn man ehrlich ist, also Tafel helfen, sind einmal im Monat drei Stunden oder sowas. So vielleicht vier. Ich habe schon so oft meine Nachbarin als bei der Tafel und sie erzählt mir davor. Und jedes Mal beiße ich mir auf die Zunge, nicht zu fragen. Ich würde auch mal. Und dann denke ich mir Oh, dann bin ich drin und dann komme ich nie wieder raus. Und dann fehlen mir diese Stunden. Aber, aber, aber, Aber dann. Aber vier Stunden. Ich glaube, du nimmst mehr mit dazu gibst. Und weißt du, du kannst ja auch sagen, ich weiß nicht, ob ich es oft schaffe, ob es nur einmal im Jahr ist, aber wenn ich vielleicht einmal helfen kann, dann dann. Dann sag Bescheid. Ja, und da denke ich dann immer so. Ich kann ja nicht hingehen und sagen, ich möchte mich hier ehrenamtlich betätigen und dann sagen Aber ich kann vielleicht gar nicht so und dann sage ich lieber und mache es lieber gar nicht, bevor ich dann die enttäusche, weil sie jetzt denken, jetzt kommt da irgendjemand und und will helfen und der kann halt nur ein oder zwei Mal im Jahr. Aber das ist doch schon zweimal mehr als gar nicht. Ja, aber vielleicht, ja vielleicht denken die das anders. Das sind dann wieder meine Gedanken. Ich weiß. Aber das ist halt so das, was bei mir im Kopf abgeht, wenn ich mich halt mit ihr unterhalte. Oder auch wie oft wurde ich schon gefragt, in die Feuerwehr einzutreten, Dann ist der ganze Graus, denke ich. Na ja, also solange es zwischen acht und und neunzehn uhr brennt, ist es ja okay. Aber ich habe doch nicht Lust, nachts um zwei aus dem Bett zu springen, oder was? Ich zum Beispiel, Was heute war hier. Also früher durfte man das ja noch so Boys Day und Girls Day. Aber ja, jetzt ist es genau und jetzt geht das natürlich. Also dieses Genderproblem heute. Das war heute. Ach, und deswegen habe ich so komische Leute an den Kassen in den Läden gesehen. Und ich dachte was machen die komischen Leute? Sind Kinder? Also nee, das waren ja also ja, die sind ja auch alle heutzutage schon frühreif. Also da, wo ich dachte, aber es sind Kinder. Das nennt man so diese komischen Leute. Was bist denn du für ein Typ? So, dieser Kumpel. Was? Was? Was ist das da hinter der Kasse? Was da neben Ihnen sitzt. Nee. Er musste stehen. Er musste stehen. Okay. Und mein Sohn war heute bei einem rotharischen Freund, einem Tischler und hat musste da mithelfen. Und wenn wir gefragt werden, machen wir das auch. Und sagen Also klar, wenn. Wenn Future Day inzwischen ist, dann sagen wir Ja klar, wenn jemand anfragt Komm, komm rein, wir nehmen dich einen Tag mit in unsere Strategie und Marketingwelt. Kommt das häufig vor. Das kommt tatsächlich inzwischen immer häufiger vor, dass wir gefragt werden für Praktika vorm Studium, im in der Schule. Also Pflichtpraktika in der Schule. Master. Heißt das Masterarbeit? Also keine Masterarbeit schreiben. Ich habe einen Job gefunden. Pflicht. Pflichtpraktikum. Also Masterranten. Doch, doch, doch, das kommt häufiger vor. Und das ist ja auch ein Dienst. Also da gibt es ja auch was zurück. Also du musst ja nicht machen. Also du bist ja halt wieder den Tag rein. Es ist halt ein ganzer Tag, der Tag bist du nicht wirklich produktiv? Wenn jemand ja im Alter von elf, zwölf, dreizehn, vierzehn da was erklärt und auch das ist ja, was ich. Ich meine nur, was sind vielleicht die kleinen Themen, wenn wir jetzt wieder zurückkommen? Wer will denn diese große Lösung? Vielleicht kriegen wir es ja mal hin in Deutschland mit so kleinen Lösung, wenn du sagst Och, ich helfe eine Stunde bei der Tafel aus oder Ich habe das jetzt mal Glühwein ausgeschenkt. Ich kann mir. Also, Herr Hein, am Glühweinstand kann sich das vorstellen für einen wohltätigen Zweck. Für den rotarischen Zweck. Also ich mit, mit Glühweinbecher auf dem Weihnachtsmarkt und einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf, das habe ich wirklich tunlichst vermieden. Aber schönes Bild. Ich seh dich ja, Ja, du siehst mich da. Also ein Appell Geht raus an mich Jetzt. Ich würde schon irgendwie feiern, wenn du nächstes Mal kommst. Und sagst du, ich hab da was gemacht? Ja. Okay. Ja. Ja, du weißt ja, ich bin da ja immer sehr, sehr empfänglich für. Und wenn ich. Wenn du mir eine Challenge gibst, dann will ich die natürlich auch akzeptieren. Challenge accepted. Berichte mal beim nächsten Mal. Sehr cool. Also. Tschüss.
Neuer Kommentar