Einen Scheiß muss ich!

Shownotes

Ein einziges Wort reicht und bei manchen geht innerlich alles auf Angriff. In dieser Folge sprechen wir über übergriffige Kommunikation, Machtgehabe im Alltag, schlechte Service-Erlebnisse, Handwerker, Autohäuser und warum „gut gemeint“ oft genau das Gegenteil bewirkt. Ehrlich, unbequem und mit einer klaren Botschaft: Wie wir sprechen, entscheidet über Widerstand oder Zusammenarbeit.

Hein & Kollegen Festwerk Unter den Eichen

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00:00:00: Speaker: Einen Scheiß muss ich. Okay. Also, was? Ne einen Scheiß muss ich. Den Scheiß musst du? Scheißen muss ich auch. Also. Aber das meinst du wahrscheinlich nicht. Nee, ich. Mich bricht das nur noch an, als wenn ich irgendwo höre. Herr Hein Sie müssen ne einen Scheiß muss ich... Also bei mir geht automatisch. Ich. Ich. Ich weiß ja auch, dass es mich triggert. Ist das jetzt schon so weit? Sie Wenn. Wenn jemand zu dir das Wort muss, sagt, dass es bei dir quasi was auslöst? Komplett geht es dir nicht so, ne, es kommt also es kommt immer auf das Gesamtding an, also wenn es eine Person ist. Mit der ich Bock habe und die sagt Hey, wir müssen das und das machen dann andere Situation dann. Dann feiere ich das. Wenn das aber etwas ist, wo, ähm, wo ich das Gefühl habe, also da wird schon viel gefordert und dann will man noch mehr, weil ich mache. Ich muss, dann passiert Gegenteiltag also das Gegenteil. Aber mir geht es noch nicht mal so um dieses wird viel gefordert und dann noch was on top. Das also bei Mandanten oder so, darum geht es mir gar nicht, sondern das sind so Kleinigkeiten in der Kommunikation. Wenn ich irgendwo hinkomme, dann müssen sie erst. Einen Scheiß muss ich. Es geht bei mir wirklich einen Trigger an, weil ich sage, ich bin nicht erfolgreich geworden, weil ich was muss. Gib mir mal ein Beispiel. So ein praktisches Beispiel, wo dir das passiert ist. Du darfst auch Namen und und Situationen austauschen. Das sind auch alles frei erfunden, aber sind frei erfunden. Also Situationen in der Werkstatt meines also frei erfundene Situation meines Zuffenhausener Zuffenhausener Automobilherstellers. Ja. Kann sich ja jeder mal googeln. Ja, und dann sagen die doch Tatsächlich ging es eigentlich um gar nicht viel. Und dann sagt doch diese, diese Servicefee am Telefon. Ich wollte gerade sagen, Du sagst ja, diese Serviceschlampe. Nein, nein, das würde ich nicht tun. Das würde ich wirklich nicht tun. Sagt zu mir Tatsächlich, Das müssen Sie mir aber jetzt sagen. Okay. Ich kann das nicht. Also, ich versuche, diesen Trigger in mir in den Griff zu bekommen. Einen Scheiß muss ich ja, aber das kann ich nachvollziehen. Ja, und das passt. Also vor allen Dingen stelle fest, dass das sehr, sehr viel häufiger passiert. Und ich weiß nicht, ob es unseren Hörern manchmal so geht oder dir manchmal so geht. Punkt eins Ich finde es extrem übergriffig. Also das, was jemand anders denkt, mir seine Perspektive überzuhelfen. Ja, das finde ich übergriffig. Pauschal? Ja, ich komme. Ich erzähl mal weiter. Ich glaube, ich habe da eine. Zweitens glaube ich, dass Ratschläge auch Schläge sind. Das musst du so und so machen. Also häufig ist es ja auch gut gemeint. Das musst du so und so machen. Ja, Scheiße. Muss ich so, Wenn ich du wäre. Das geht bei mir auch so, sofort. Ich bin aber nicht du. Das sind so. Ja, ich. Ich, ich, ich und ich. Ich stelle einfach. Ich wollte mal kurz feststellen, dass das irgendwie zunimmt. Es kann aber auch nur meine Perspektive und leichtes, latentes Angenervt sein von der Welt da draußen. Ich glaube, das ist eine Kombination aus beidem. Beziehungsweise nein, es nimmt nicht zu, sondern ich glaube, das da draußen hat sich nie verändert. Aber ich glaube, du hast dich verändert. Also, ich kann. Ich kann da so Beispiele geben, die mir im Laufe des Lebens auch irgendwie über den Weg gelaufen sind, bei denen ich dann auch ganz, ganz viel und auch solche Triggerpunkte hatte wie du. Und ich glaube, das liegt einfach daran, dass viele Menschen gar nicht mehr ausgebildet sind, um solche Situationen gut zu meistern. Ich habe lange Zeit durchaus denkbar. Also ich habe ja lange Zeit in einem Callcenter gearbeitet für einen großen Deutschen, wenn nicht sogar den größten deutschen Reiseveranstalter. Drei Buchstaben. Wir sagen, ich wäre. Ja, genau. Ähm. Und ich, Ich habe. Ich habe also in dieser. In dieser. In der Vorbereitung, bevor ich das erste Mal ans Telefon gehen durfte, habe ich vielleicht zwei Wochen technische. Technische Grundlagen im Buchungssystem usw gelernt. Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, Kommunikation zu lernen. Und ziemlich gut, oder? Ja. Hat allerdings dann zur Folge, dass du natürlich in dem Moment, wenn du genau all diese bestimmten Triggerpunkte wie zum Beispiel müssen eigentlich dürfen dürfen, was auch immer. Ähm, wenn du die plötzlich verinnerlicht hast, dann gehst du natürlich, Sobald du auf eine Person triffst, die das nicht gelernt hat, bist du sofort hypersensibel. Und denkst du, das hat die doch jetzt nicht gerade allen Ernstes zu mir gesagt, obwohl du vielleicht, bevor du das gelernt hast, gesagt es interessiert mich gar nicht. Genau so und ich glaube, das ist halt einfach so dieser Punkt, dass so viele Leute einfach auf Menschen zugelassen oder losgelassen werden, wo du denkst so, das hast du doch jetzt nicht gerade wirklich gesagt. Und ich habe solche Situationen ja auch, also dass ich zum Beispiel mal irgendwo in einem Autohaus bin und dann kommt da eine Dame. Also für mich ist ja das Größte, also es sind ja so ganz viele Dinge, die ich nicht mag, weil ich Angst vor den Situationen habe. Also von den Kommunikationssituationen. Und das sind halt Handwerker, die die, wo ich immer Unfreundlichkeit schon erwarte. Also die kommen mit so einer Überheblichkeit, oder? Ja, also ganz schlimm. Autohäuser finde ich ganz schlimm. Also das ist immer so bittsteller mäßig so. Vielleicht können Sie wenn eventuell also nur wenn auch nicht. Also vielleicht reparieren Sie auch Autos. Und bevor ich und es ist tatsächlich so, bevor ich wirklich ich bin so selten in Autowerkstätten. Ich frag lieber Freunde, die irgendwelche Freunde haben, die sich dann vielleicht damit auskennen. Ist mir scheißegal, aber Hauptsache ich muss nicht ins Autohaus. Und auch da habe ich solche Situationen erlebt, dass. Also letztens war da eine Frau. Ich musste halt warten, weil mein Auto seit vier, fünf Monaten darauf gewartet, dass ich endlich meinen Ersatzschlüssel bekomme und sie es nicht hingekriegt haben, dass der programmiert werden konnte. Und da stand eine Frau, die wollte, war das erste Mal in diesem Autohaus und wollte jetzt irgendwie was reparieren lassen. Und es war ein Seat. Und dann ist sie da hin und sagt Ja, ich bin jetzt hergezogen, sonst bin ich ja sonst immer in einem anderen Autohaus gewesen. So, Ja, ja, ich habe ja gar keine Ahnung, was sie mir da jetzt für ein Auto auf den Hof stellen. Also so fing das Gespräch schon an, da würde ich mich umdrehen und gehen? Nein, aber sie hat ja nun nicht so viele Möglichkeiten. Sie hat ja also so und Wahnsinn. Ja, also das gehört auch meinem Mann. Ich fahre das halt nur. Hier haben Sie ein Scheckheft und ich habe. Also ich habe. In diesem Moment habe ich nur gedacht und das Gespräch ging so weiter. Das zog sich bei mir, obwohl ich halt gar nicht alles zusammen, oder? Ja, und ich habe gedacht Um Gottes willen! Genau das ist der Grund, warum ich halt nicht in dieses. Also warum ich nicht in dieses oder ein anderes Autohäuser gehen möchte. Ich verstehe dich komplett und dann ist es genau das, wenn du solche Situationen sagst. Der andere überhöht sich ja also raus kommt ja eigentlich du musst ein also Implizierend. Du musst ein, äh, wie heißt das? Scheckheft haben? Ja, was auch immer. Whatever. Ja. So. Du musst doch von diesem Fahrzeug Ahnung haben, oder Was auch immer. Und das ist ja eigentlich nur Machtgehabe. Also du stellst dich ja künstlich über den anderen. Ja, weil der nicht weiß, wo das ist. Ja, genau. Ja, Machtgehabe, Macht, Machtgehabe. Es ist so eine. So eine moralische, vor dir her getragene Überlegenheit. So einen Expertenstatus, whatever. Aber warum lassen sich das Menschen gefallen, Basti? Ich wünschte, ich wünschte, ich hätte eine Antwort. Dann würde ich mich nämlich ändern. Aber ich weiß es nicht. Also, was macht das? Also, als du da gesessen hast. Das interessiert mich jetzt tatsächlich. Warum zieht sich in dir alles zusammen? Und du? Du, Du? Du reagierst nicht offensiv darauf? Weil. Weil Ich glaube, da fehlt für mich das der Hintergrund, weißt du. Also. Also, ich bin dann ja, ich bin ausgeliefert, weil ich halt nicht die Gabe habe oder die Fähigkeit zu sagen Ja, natürlich. Also Checkheft! Können Sie hier sehen, ist alles durchgestempelt! Sehen Sie, hier ist HU gemacht Da. Hier können Sie genau nachprüfen. So, und dann gehen Sie jetzt in Ihren Rechner, da können Sie den und den Code eingeben. Dann können Sie sich nämlich die Daten von meinem Auto ziehen und dann sehen Sie alles genau, was gemacht worden ist. So, das würde ich machen. Vielleicht, wenn ich Ahnung davon hätte. Aber ich kann dir auch eine andere Situation sagen. Kann man nicht auch selbstbewusst sein ohne Ahnung zu haben? Weil du Du bist? Ja du. Du kannst ja ganz viele andere Sachen so geil, die dieser Typ, egal jetzt, wer da vor dir sitzt, der Handwerker, der Serviceleiter. Also du kannst ja alle ersetzen. So, und du kannst ja ganz viele andere Sachen, die die nicht können. Ja, aber es ist halt einfach ich. Ich bin dann ich. Es mag vielleicht auch so ein Charakterding sein und das haben vielleicht auch andere, die ja offensichtlich ganz viele. Ich, ich, ich. Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht greifen. Also ich kann dir noch ein anderes Beispiel sagen, die ich wirklich selbst erlebt habe. Also ich habe jetzt ein Haus und da sind Mietswohnungen drin und einige Mietswohnungen waren halt ein bisschen länger nicht in Benutzung. Und dann sind da welche eingezogen und auf einmal gluckert mein Wasserhahn. Also die gehen duschen oder so und dann? Dann höre ich hier bei uns bei mir oben den Wasserhahn, den Ablauf. Gluck, gluck, gluck, gluck. Und dann fängt es an zu stinken. Und dann habe ich schon gedacht Ah, warte mal, da läuft der Siphon leer. Also aus irgendeinem Grund, wenn unten Wasser läuft, dann so, dann habe ich natürlich gefragt, was das ist. So habe ich meine KI gefragt und gesagt Ja, es kann natürlich sein, dass die Belüftung des Abwassersystems verstopft ist usw aber warte mal, wir haben in Uetze ein Ein Anbieter Rohrfuchs nennt er sich. Ich nenne ja auch der Name ist mir auch völlig egal. Die machen nichts anderes als Rohre sich angucken. Den rufe ich jetzt mal an, dem schildere ich das Problem und dann werden die ja sicherlich das lösen. Und ich bin jetzt auf die Story gespannt und die ist nicht vorbesprochen. Deswegen kann ich es noch mal wiederholen. Was hat denn der Rohrfuchs gesagt? Der Rohrfuchs? Es kamen zwei Mitarbeiter Der Rohrfuchs aus Uetze. Ich hoffe, er fühlt sich angesprochen. Ich weiß ja nicht, ob es positiv oder negativ wird. Kannst du dir ja vorstellen. Also wenn ich jetzt die das gleiche Vergleich zum Autohaus ziehe, aber naja. Auf jeden Fall kam jetzt diese beiden sehr Handwerker liken und Handwerker da an, auch da kann sich jeder denken, wie was das für Menschen waren und habe gesagt ja, hier ist es so, habe denen das erzählt. Und dann hatte ich natürlich auch meinen Mietern Bescheid gegeben, dass wir auch da in die Wohnung müssen. So, dann haben sie geguckt, dann ist der eine in der Mietswohnung unter dem Spülbecken, sagte Oh, hier sehe ich ja der Abfluss, der geht ja hier direkt in den Boden, Das ist ja natürlich kacke. So, ja, so dann Das ist immer so, ja, die kommen irgendwie rein. Oh, wir hatten es ja vorher gemacht. Ja, ja. So was Stümperhaftes. Das geht mir ja genauso. Original. Immer. Immer. Immer. So jeder Handwerker. Immer So, Dann stand einer oben, dann da unten. Haben die unten Wasser da ins Waschbecken gemacht, haben dann den Pümpel rausgezogen. Das halt mal das so nachgespielt wird, dann lief das alles ab. Dann sagt er Ja komisch, hier oben, der gluckert, da gluckert Ja, deswegen habe ich dich gerufen. Du blase. Ja. Ja, Was machen wir denn da? Nee, Also das muss irgendein Problem mit der mit der Zugluft beim Abfluss sein. Ah, okay. Also die KI schon vor dir gesagt hat. Dann klingelte sein Handy. Dann war das wohl die. Keine Ahnung vom Disponenten. Oder vielleicht auch ein Kollege aus der Firma. Wie auch immer. Dann unterhielten sie sich, unterhielt er sich fünf Minuten am Telefon und schimpft über seinen Chef. Was das für ein Idiot ist. Der hat doch da. Ich schickte ihn erst nach Meinersen und dann muss ich jetzt hierher fahren. Das sind Umwege. Der Chef vom Rohrfuchs hört mit. Ja, weiß ich nicht. Ist mir auch. Also. Also, auf jeden Fall. Und ich. Vielleicht brauchen Sie eine Beratung. Ja, vielleicht. Ja, ich glaube, ja. Ich glaube dringend. Ja. So, Ich hörte ja auch am Telefon, was dann die andere Person da sagte. Und es war halt so eine unangenehme Situation, weil es gibt ja Sachen, die möchte ich dann vielleicht auch nicht mitbekommen, die will man nicht. Nein, und das ist auch unprofessionell. Naja, und nach einer Dreiviertelstunde sagte er dann so ja, also wie gesagt, das muss die zu. Das muss die Belüftung für das Abwasserrohr sein. Ja, da müssen Sie mal einen Handwerker rufen. Und dann sind die wieder gefahren und dann hast du das bezahlen müssen. Und dann habe ich eine Rechnung über zwei hundert fünfzig Euro bekommen. Hast du die bezahlt? Habe ich bezahlt! Ja, weil ich einfach. Ich war einfach so ich war so Hast du eine schlechte Bewertung gegeben? Nee, könnte ich noch. Oh, warte mal, ich. Ich muss mal was schauen. Ich sitze am Rechner. Ja, guck mal! So, und jetzt ist es halt so, ja? Ja. Und jetzt ist es halt so, dass ich gedacht habe, Ja, also das hat dieses dieses auch dieses Bauchgefühl in mir ausgelöst. Ja, Und jetzt bin ich Basti. Ja, Du bist leider Gottes allein auf weiter Flur. Warum also neun und sechzig Bewertungen? Ja, bei einer Durchschnitts oder bei einem Durchschnittsrating von vier Komma sieben. Ja, okay, ist okay, aber ja, Ja, vielleicht wäre eine schlechte Bewertung. Ich weiß ja. Also durchaus. Durchaus dankbar. Ja, also vielleicht war es auch einfach. Vielleicht hat er auch einen schlechten Tag gehabt. Das ist mir trotzdem egal. Aber auf jeden Fall. Lange Rede, kurzer Sinn Ich habe mir jetzt bei Amazon, also dem großen Versandhandel im Internet, so ein so ein dreißig Meter, wie du es noch mal erklärt hast, großen Versandhandel im Internet, so einen dreißig Meter langen Schlauch geholt für mein Hochdruckreiniger, der dafür gemacht ist, um Rohre frei zu machen. Das heißt, du klemmst das Ding an den Kärcher ran und kletter auf mein Dach und gehe in die Belüftung für die Abwasserleitung und versuche einfach selbstständig jetzt dieses Problem irgendwie. Aber bist du sicher, dass du mit Wasser in den. In den. In den Luftschacht solltest. Na ja, also dieser Luftschacht ist ja letztendlich mit meiner Abwasserleitung verbunden damit, wenn jetzt irgendwie das Rohr verstopft, ist das so. Da ist ja auch eine Connection zu Wasser irgendwo. Also irgendwo. Wenn das Rohr dann. Ja, entweder ist es verstopft, dann läuft es über mein Dach raus oder ich schieße es halt frei und. Ja, also zumindest hat mir Chati mir das so gesagt, dass ich das machen kann. Aber das ist natürlich auch nicht der Weg, den ich eigentlich gehen sollte. Eigentlich sollte ich eine Firma anrufen, die das dann freimacht, oder? Eigentlich solltest du den. Den Chef von Rohrfuchs anrufen und sagen Ich kenn den auch noch, Ich habe schon mit ihm zusammen getrunken. Eigentlich ist es ganz schön feige von mir, oder? Eigentlich solltest du jetzt Haltung bewahren und sagen Pass mal auf, ich glaube, wir sollten reden. Hast du eigentlich recht? Weißt du was? Das mache ich. Ich rufe den Morgen an und sag Ich habe jetzt vier Wochen gewartet und. Und wir können Und. Und du kannst sagen, die, die Du kannst entscheiden, ob die Folge online geht oder nicht. Natürlich geht die Folge online. Es wird aber auf jeden Fall eine Fortsetzungsfolge geben. Also wenn ihr das wirklich fixt dann nehmt, dann revidiere ich das auf jeden Fall. Also da bin ich der Letzte. Also wenn jemand dann irgendwie aus seinen Fehlern lernt und ich habe auch schon Fehler gemacht usw und es dann vielleicht gut macht, dann bin ich der letzte, der dann sagt Nö, das ist tatsächlich interessant, weil bei mir geht ja dann so ein Trigger an Contra. Also Gegenteiltag. Also bei mir passiert genau das Entgegengesetzte. Also ich merke natürlich auch eine körperliche Reaktion. Also so wie sich bei dir alles zusammenzieht. Ja, geht bei mir so Schulter nach hinten. Oh, da kann ich ja jetzt Ja und denn ich habe ja tatsächlich sie hat mich ja angerufen, die die Mitarbeiterin vom vom Händler meines Vertrauens und da habe ich wirklich auf den Kopf zu ihr Scheiß ernst. Also bitte. ich Sie. Sie wagen es wirklich, mir zu sagen, was ich muss? Hm, hm. Also, ich gehe. Also, ich kann dafür. Ich kann dafür auch nichts. Also, ich. Ich gehe also quasi nicht in die Flucht. Oder in die. In die. In die Erstarrung, sondern komplett ins Kontra rein. Weil ich das so übergriffig finde. Ich versuche das aber. Vielleicht ist das tatsächlich so ein Thema, wo du gesagt hast wenn, wenn jemand darauf geschult ist, ist er da viel sensibler drauf. Also wo du jetzt jetzt gerade diese Beschreibung von dir gegeben hast, was mit dir passiert, habe ich überlegt, wann passiert das mit mir? Und das sind in ganz anderen Situationen. Aber genau das kenne ich auch und das ist mir erst letztens passiert. Also es gibt zwei Situationen, wo genau das passiert, dass meine Schultern nach hinten gehen, ich groß werde und dann auch ohne Rücksicht auf Verluste. Das eine ist, wenn jemand mit meinen Eltern nicht so spricht, wie man mit meinen Eltern zu sprechen hat. Das ist so, ob das eine Kassiererin ist oder sofort. Das ist wie so ein Klick im Kopf. Ja, habe ich auch so Personen, bei denen ich so reagiere? Ja. Und wenn sie jetzt nicht mit der Kassiererin, sondern so Personen, wo ich so ein so ein Schutzinstinkt habe, Ja. Ja und wenn ich merke und das hatte ich letztens und da hat, da war ich mit meinem Exfreund, der Pat ist ja auch hier schon das ein oder andere Mal erwähnt worden unterwegs. Grüße gehen raus und wenn Menschen die. Also wenn ich also auch Menschen, die schutzwürdig sind. Also es war halt so, dass wir in einem großen Discounter waren und Pat kam zu mir und sagte Du, da ist gerade ein ausländischer Mitbürger und der beschimpft die ganze Zeit eine Transfrau. Und das hat in mir Klick gemacht. Und dann. Also es war ein also der Kassenbereich war voll, es interessiert keinen und der hat die beschimpft. Also du bist der Teufel, dich muss man vergasen. Also so richtig schlimm, wtf? Und Pat hat gesagt Nee, nicht. Und das war wie. Und ich bin nicht so! Halt dein Maul! Sieh zu, dass du hier verschwindest. Und ja, halt's Maul, sonst kriegst du gleich eine von mir gewatscht. Also entweder du und da dachte ich So. Also, da habe ich auch nicht drüber nachgedacht. Also der hätte ja auch ein Messer ziehen können oder sonst irgendwas. Man hört davon. Ja, aber das war mir in dem Moment sowas von egal. Und ich merke gerade, wenn ich darüber rede, wie auch jetzt meine Schultern nach hinten gehen. Wenn ich aber persönlich irgendwie solche Situationen habe, dann bin ich halt irgendwie klein wie Hut. Da wünschte ich mir jemand, dass einer um die Ecke kommt und sagt Ich kann jetzt nicht jemand sagen, dass mein Seat repariert werden soll. Ich will doch nur TÜV. Ja, ja, ja, ja, ja. Also das ist tatsächlich so, Also, ich. Ja, Und ich. Ich kann mir auch vorstellen. Also vielleicht gibt es ja auch ein paar die paar Menschen, die sagen, die triggert das überhaupt nicht mit dem du musst. Aber wenn man mit Menschen darüber redet. Ich habe das jetzt mit ein paar gemacht, dann geben viele zu. Doch mich triggert das. Aber ich habe nie drüber nachgedacht. Ja, das ist dir nicht bewusst. Aber ich gehe schon in so eine Abwehrhaltung. Und ich glaube, für uns Führungskräfte ist das eigentlich dieses Du musst. Kann man also auch in Konflikten etc. eigentlich fast immer vermeiden, weil es produziert in den meisten Fällen eine Abwehrhaltung. Und manchmal ist es zielführender, einfach so in den Konjunktiv zu gehen, finde ich. Könnte es nicht zielführend sein, Herr Hein? Wenn, dann habe ich die Entscheidung ja, aber es führt ja zum selben. Natürlich, wie du das formulierst, das ist gar keine Frage. Also sicherlich, wenn jetzt irgendwie diese Situation mit dem mit dem Rohrmann anders gewesen wäre, irgendwie, der das dann anders kommuniziert hätte mit dem gleichen Inhalt, wenn der gesagt hätte. Kennen Sie jemanden, der Leitungen saniert? Ja, und dann hätte ich gesagt Ja, Aber, Aber Sie sind doch. Aber Sie sind doch der, die Wir sind nur die, die die Leitung nicht sanieren, sondern quasi nur einmal freimachen oder mit dem Kamerasystem durchfahren oder whatever So dazu. Ach so, und dann kommt man in eine Diskussion, ob er vielleicht ein kennt oder? Ja, ne. Ja, dann wäre das was ganz anderes gewesen. Komplett die die Message, also der der Content ist immer noch dieselbe der die Die Message ist eine komplett andere. Aber das ist halt wieder das Thema, dass halt die nicht auf Kommunikation gelernt oder gelehrt sind gelehrt. Muss man glaube ich sagen. Ja genau. Kommunikationsschule. Vielleicht sollte ich mich spezialisieren auf Kommunikationsschulung für Handwerker. Oh, ich hätte. Ich hätte. Oh ja. Oh, das hättet ihr sehen müssen. Hier ist gerade das Mikro vom Halter, Aber ich hoffe nicht, dass es dein Computer kaputt gemacht hat. Nein, aber es war so laut, dass Sky aufgewacht ist und jetzt Kuscheleinheiten braucht. Von Basti. Und ich bin völlig verwirrt. Also, wo waren wir stehen? Bei Handwerkern. Ja. Kommunikationsschulung für Handwerker. Oh, ich hätte ein Riesenmarkt. Ja, aber es wäre auch ein harter Markt. Das wäre ein sehr, sehr harter Bräuchte. Also, es müsste irgendwie einen Zwang geben, weil ich glaube, es ist wahr. Die wollen sich Ja. Die wollen sich ja nicht damit beschäftigen. Nein, nein, nein. Die IHK müsste das ne. Die Handwerkskammer müsste das so vorschreiben. Also wenn jemand ein Kind von der Handwerkskammer. Der, der, der soll mich mal buchen. Ich hätte echt Spaß. Na, ich weiß nicht. Also. Und dann hättest du aber ganz viel mit Gen Z, oder meinst du? Ja. Ja, ich habe. Ja, aber ich habe noch so mit ganz vielen Handwerkern des alten Schlags zu tun. Ich weiß nicht, was besser ist. Kannst ja mal drüber nachdenken. Tatsächlich? Aber ich habe die Lösung. Ich habe die Lösung jetzt. Du machst einfach nur das Unternehmen. Und dann hast du die Leute, die sich mit dem dann beschäftigen müssen. Aha. Darüber denke ich jetzt mal nach.

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