Das Leben kommt nicht zu Dir. Du musst ihm entgegengehen.
Shownotes
In dieser Folge sprechen Basti und Martin darüber, warum Erfolg selten Zufall ist. Es geht um Eigeninitiative, Willen, Momentum und darum, Chancen aktiv zu erzwingen statt auf Glück zu warten. Mit starken Beispielen aus Fußball, Unternehmertum und dem echten Leben wird klar: Wer dauerhaft Vollgas gibt, macht aus Glück am Ende Können.
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00:00:00: Speaker: Basti Martin Hm. Ich glaube ja. Das Leben kommt nicht zu dir. Du musst ihm schon ein bisschen entgegengehen. Warte, lass mich. Das sind ja immer. Ich muss ja immer. Und das weißt du ja immer kurz drüber nach Überlegen. Was? Was du sagst, das Leben kommt nicht zu dir. Du musst ihm entgegengehen. Hm. Da bräuchte ich jetzt also. Ja, wahrscheinlich hast du recht. Kannst du das vielleicht noch für andere Zuhörer, die jetzt vielleicht nicht so pfiffig sind wie wir beide? Kurz mal noch näher erklären, was du damit meinst? Ja. Hinter uns steht. Ja. Ich weiß gar nicht, ob man es in der Podcastaufnahme sieht. Ich drehe mich mal um. Warte mal, ich muss. So. Ach nee, kann gar nicht. Nein, Ich soll es dir vorlesen? Ja, es ist drei zeilig. Das ist jetzt nicht so, dass du es dir nicht merken kannst. Glück ist für Anfänger. Steht da. Glück ist für Anfänger. Und es passt. Ich bin jetzt spontan auf diese Folge gekommen, weil ich finde, Glück kann man erzwingen. und das hat für mich viel mit damit zu tun. Mit diesem Satz Also das Leben kommt nicht zu dir, sondern du musst ihm schon entgegengehen. Also du, du kannst, wenn du aktiv bleibst, wenn, wenn du. Es ist wie beim. Du bist ja Fußballfan. So, und wenn du permanent mit einem. Mit einem hohen Arbeitsaufwand im Laufspiel, also im Pressing, Ja. Wirst du Chancen kommen. Es geht gar nicht anders. Also reine Statistik. Ja, also da gebe ich dir recht. Mein Fußballverein leider ist halt aktuell so also die Tabellenplatz aktuell Dritter, dritte Liga oder vierte, vierte Regionalliga. Wir waren lange Zeit Erster, aber es hat dann auch Oldenburg, ja, Oldenburg. Genau der VfB. Ähm, siebzig Prozent Ballbesitz, ähm, achtzehn bis neunzehn hochkarätige Torchancen und Endergebnis null zu null. Also es heißt nicht immer. Aber ist das jetzt eine Momentaufnahme oder gesamt Saison, weil dritter Platz ist Ja jetzt nicht. Ja, nee, also es kam irgendwann. Also der, der der Anfang der Saison war, richtig gut also war lief so und dann auf einmal so, als ob jemand irgendwie ja und nichts funktioniert mehr Gut. Also dann. Aber ich gebe dir recht, Ich. Ich. Ich unterschreibe den Satz definitiv. Wenn du mit einem Enthusiasmus und mit einer Energie und mit einem wirklichen Willen und mit einem Ziel vor Augen an die Sache heran gehst, dann kann auch das Universum nichts anderes machen, als dir genau das zu erfüllen, was du gerne möchtest. Und eigentlich könnten wir diese Folge schon damit beenden. Warum? Weil ich genau das, dass man sieht das jetzt vielleicht nicht, aber dieser Satz macht mir Gänsehaut. Dann kann das Universum nichts anderes machen. Also wenn du das, wenn du das richtig willst und wenn du permanent. Also das hat mir vorhin vor einer Woche oder hat Mainz Unentschieden gegen Bayern gespielt, das weiß ich jetzt nicht Tabellenletzter gegen Tabellenerster und spielt unentschieden. Bayern liegt hinten. Über eine große Dauer des Spiels. Das ist doch das hat überhaupt nicht. Also der Haupt oder der der Hauptteil ist Willen. Willen ist das nicht. Also das ist der Hauptteil und ein bisschen gehört dann Glück dazu. Ja, aber wenn du permanent pushst. Ja, ich sage immer, immer Glück ist irgendwann auch mal können. Ja. Ja. Also, da bin ich. Viele sagen Ja, der Typ. Glück gehabt. Der hat nur Glück gehabt. Nein, nein, nein. Also, ich kenne keinen erfolgreichen Unternehmer, der einfach immer nur permanent Glück gehabt hat. Nein, kenne ich auch nicht. Und, und das habe ich auch über die Jahre von dir gelernt. Also man muss das ja. Also jetzt. Basti tut immer so Nee, also ist so der große Inspirator bist du. Also für mich bist du das nach wie vor. Und, und, und. Für mich ist auch das wieder eine Geschichte, dass das Universum dafür gesorgt hat, dass wir uns eigentlich kennenlernen. Weil, wenn. Also ich wäre ja jetzt nicht aus freien Stücken darauf gekommen, aus Niedersachsen vielleicht dich hier irgendwie anzurufen. Wir haben uns. Muss man dazu sagen. In einem abgerockten Meetingraum am Frankfurter Flughafen kennengelernt. Das war das erste. Und ich muss auch dazu sagen, dass ich so begeistert war. Also das klingt jetzt echt hier wie so eine Werbepause, Aber nein, ist es definitiv nicht. Und ich bin authentisch. Also ich sage das nicht Fanboy Ja, ich nehme den Umschlag. Also, ich sage, dass ihr die Kameras gesehen. Der Umschlag ist übern Tisch gegangen. Nein, ich bin wirklich ein Fanboy, weil auch nachdem. Also es waren ja Seminare, die von der RTK organisiert wurden zum Thema Reisen. Wobei das Thema Reisen eigentlich gar nicht präsent war, sondern es ging halt um Business. Eigentlich ging es um Business Development. Genau. Und ich habe mir diese Kurse alle gebucht, egal, ob ich da schon zwei oder drei Mal war. Wenn, wenn. Also ich kannte die Themen schon und dachte Nee, Martin, cool und der Preis sensationell. Ich glaube, das wurde auch stark subventioniert. Also machen wir Dinge. Soll es geben. Ja, ähm, weil ich genau wusste, egal, auch wenn ich neunzig Prozent kenne, da Wird es wieder irgendwelche Sachen sagen oder sein, die ich halt einfach mit nach Hause nehmen kann. Und so haben wir uns ja damals kennengelernt und dann haben wir angefangen Pressing zu spielen. Ja, und das funktioniert also und deswegen kann ich das also mit ruhigem Gewissen komplett unterschreiben. Ähm, ja, man hört unangenehme Dinge, man hört Sachen, die man nicht hören möchte. Wer will das schon? Ich war letztens mal wieder auf einem Kongress, da saßen irgendwie, ich würde jetzt mal schätzen, drei hundert fünfzig vier hundert Unternehmer. Da ging es um das Thema Modernisierung der Personalgewinnung. Also wie sprichst du auf diesem Arbeitsmarkt, der ja zu großen Teilen, auch wenn sich die Stimmung ein bisschen gedreht hat, ein Arbeitnehmermarkt ist? Wie kannst du da noch Personal akquirieren? Welche Tricks kannst du nutzen? Und und und und. Ja, so und ich bin reingegangen in die Keynote. Ich hatte relativ wenig Zeit, nur fünf und dreißig Minuten. Sonst habe ich meist eine Stunde und ging aber nicht anders und Habe ich dir gesagt. Also, wir können es kurz machen. Eigentlich können achtzig Prozent von euch schon den Raum verlassen, weil ihr werdet sowieso nicht umsetzen. Aber ich frage mich. Magst du sagen, welche Branche? Ja, Ja, es war, Kann ich sagen. Es war ein Busunternehmer. Ja. Okay. Ja. Okay. Ja, ja, aber die Branche ist völlig unerheblich. Also, ich. Das ist egal, auf welchem Kongress ich stehe. Von welchem Verband ich gebucht werde. Das. Ich glaube, das unterscheidet sich. Also jedenfalls meine Erfahrung. Vielleicht haben andere Speaker andere Erfahrung, aber das unterscheidet sich eigentlich gar nicht so sehr. Ja, aber ich glaube einfach, dass. Also doch, ich muss. Also, wenn ich das jetzt als Außenstehender. Ich ich bin ja kein kein Speaker oder so, aber es gibt so Branchen, die sind dafür typisch. Muss ich ganz ehrlich sagen. Also sag mal, also wie du schon sagst. Also ich würde jetzt nicht nur Bus sagen, ich würde tatsächlich, um das noch mal so ein bisschen zu unterstreichen Omnibusunternehmer. Ja, weil ich finde Bus ist. Ist etwas angestaubt ist, so leid es mir tut. Also ich will da auch nur Front oder so, aber es ist halt die gab es auch schon bei Roy Black. Die sind mit dem Bus nach Spanien gefahren und nach Italien und genau Costa Brava gibt und das gibt es auch heute noch genau dasselbe. So was noch so eine Branche ist, dann kann ich diese Klischees ja kurz widerlegen oder bestätigen. Es tut mir leid. Reisebüros oder Tourismus ist genau dasselbe. Was noch? Was hätten wir denn noch? Ich glaube sogar auch teilweise gastronomische Unternehmen, Also so, so Lebensmittelverarbeitende, so, ob das jetzt Fleischer oder Bäcker oder. Also ohne auch das. Da gibt es sicherlich Ausnahmen, aber der Große ist halt, es ist so angestaubt, also da fehlen Innovationen, da fehlt irgendwie. Hey, was kann ich denn anderes machen? Ich sehe aber. Also ich stecke da ja auch nicht drin, aber. Aber wenn wir. Wenn wir jetzt mal durchgehen. Also wir haben ja fast alles. Oh. Mein Telefon klingelt. Soll ich mal live rangehen? Ja, Mach mal! Ja. Ja. Mal sehen, wer das ist. Hi, Lotti. Du bist live im Podcast. So, jetzt aber. Was? Was? Was heißt denn? Oh, aber das. Lotti, ich weiß, du hörst mich jetzt nicht, Aber wer auch immer Lotti ist, ist das deine Tochter? Lotti ist meine Tochter. Okay, dann. Dann lass den Lautsprecher aus. Ich dachte, dass jetzt vielleicht eine Kollegin. Lotti! Was gibt's denn? Ich muss jetzt die Lücke füllen, indem ich jetzt euch einfach hier ins Mikrofon schmatze. Aber nein. Also, was ich sagen wollte. Ich finde schon, dass es Branchen gibt. Ich unterhalte mich jetzt mit euch. Ich finde es ganz schwierig, jetzt hier ins Mikrofon zu reden und gar keinen zu haben, der mit mir antwortet. Die sind halt wirklich angestaubt. Also, ähm. Und während du jetzt gleich die Lotti hat gesagt, sie hat mich den ganzen Tag nicht gesehen und wollte nur wissen, wo ich bin. Und da hast du gesagt Du, geh mal in die Küche, da steht ein Foto auf der Fensterbank. Nein, nein, ich vergesse den ganzen Tag mit meiner Tochter zusammen. Tatsächlich? Gestern mit meine Tochter mit im Mandanten Termin gehabt. Die war ein bisschen angeschlagen, aber die musste halt mit raus. Ich habe sie dann mitgenommen, weil ich musste dringend zum Mandanten. Ja, gibt es auch. Nein, sie wollte nur wissen, wo ich bin. Ich. Ich bin wieder voll dabei. Ich widerlege das. Du widerlegst Das. Ja, weil egal ob ich im Handwerk unterwegs bin, auch angestaubt. Auch angestaubt. Jetzt ein paar davon. Da haben wir also die man dann immer die Mandanten ausgeschlossen, die wir haben, meine ich jetzt wirklich ernst. Ähm, Steuerberater. Oh ja. Anwälte. Ja. Ach so, Ernährungswirtschaft. Also da kann ich. Also, es ist völlig. Es ist völlig bums. Wir sind ein angestaubtes Land. Ja, aber. Also, du kannst. Du kannst noch nicht mal sagen. Also, die eine Branche, die ist top. Vielleicht kannst du sagen ja so Startups, Digitalwirtschaft. Okay, so also so ein paar Kernbranchen, die einfach zum Wandel gezwungen sind, weil das weil das systemimmanent ist. Aber Banken come on Banken Furchtbar, so furchtbar. Also egal was ich hier für eine Branche nenne. Ach ja, stimmt. Hast recht. Angestaubt, furchtbar angestaubt, furchtbar. Das zieht sich durch. Und achtzig Prozent der Leute, vor denen ich spreche, die werden das niemals, niemals umsetzen. Und ich stelle mir dann immer die Frage Das liegt mir immer so, so ganz, ganz fern von meinem Mindset Warum verschwendet ihr dann überhaupt wertvolle Lebenszeit, euch hier hinzusetzen? Kann ich dir genau sagen. Okay, jetzt bin ich gespannt. Auch das ist eine Erfahrung, die ich halt selber gemacht habe und die ich auch in meiner Branche als Touristiker ganz oft von anderen Unternehmen festgestellt habe, Weil einfach die Leute so wenig Ahnung davon haben, dass sie denken, sie setzen sich da hin. Und dann steht da jemand, der erzählt irgendwas und dann ist es so, also ohne dass man selber irgendwie was dazu beitragen muss. Und ich glaube, das ist halt dieses weitverbreitet. Also das ist so, das habe ich auch gedacht. Ich dachte am Anfang okay, warte mal! Auch gerade als ich dich dann zum Beispiel ins Unternehmen geholt habe, wobei ich da schon ein Ticken weiter war und gesagt habe Hier, das ist mein Reisebüro. Läuft gut, soll besser laufen. Ja, so, und dann habe ich gedacht okay, Martin erzählt jetzt meinem Team da den ganzen Tag irgendwas und dann funktioniert das. Und ich musste feststellen Nee, geht gar nicht so, ich muss hier selber Ärmel hochkrempeln, ich muss was machen. Und da steigen glaube ich deine achtzig Prozent dann aus, weil Ja wahrscheinlich, oder? Und das ist halt der nächste Punkt, dass sie sagen ja, er hat recht, aber ich weiß es besser. Oder ist es nicht so, dass die meisten dieser achtzig Prozent sagen Ja, er hat recht, aber ich habe die Kraft nicht mehr. Hm, Nee, weil weil nicht nur die alten. Also Aber bei Leuten, die jetzt noch drei Jahre arbeiten müssen, weil sie halt dann in Rente gehen, dann darüber rede ich nicht so vollstes Verständnis. Aber es gibt ja auch welche, die vierzig sind und das machen und die müssen noch dreißig Jahre arbeiten. Also die können auch nicht sagen nee, also wenn sie dann nicht mehr die Kraft haben, ja sorry, dann macht bitte was anderes. Also jetzt zurück zu dem Punkt Glück kann zu erzwingen. Ich glaube, dadurch sind wir viel weniger erfolgreich, weil wir uns selber so limitieren, weil wir einfach nicht aus der Hüfte kommen. Wir kommen einfach nicht aus diesem, aus diesem Sofa, aus Plüsch raus. Und verschenken wahnsinnig große Potenziale. Und ich glaube, dass Licht und Nähe und Nähe auch da muss ich dir leider widersprechen. Nicht, dass es nicht aus dem Plüsch rauskommt, sondern ob das jetzt Omnibusunternehmen sind. Entschuldigung, ich muss einfach. Dass ich nicht Trollibus sage, wundert mich. Na ja, aber Omnibus ist ja auch verkehrstechnisch die richtige Bezeichnung. Ist es so? Ja, das ist so okay. Ist ja nicht Ach so, und ich wollte halt schon. Naja, egal. Also der, der. Der Bundesverband heißt Bundesverband der Deutschen Omnibusunternehmer. Aber wofür steht denn eigentlich Omni? Oh, also jetzt hast du mich kalt erwischt. Verdammte Axt. Ich kann es dir nicht sagen. Okay, Ich weiß auch nicht wofür Trolley steht. Es gibt ja auch Trolleybusse. Trolley sind doch. Aber die mit den Oberleitungen. Weiß ich nicht. Sind das auch. Sind das Oberleitungsbusse? Okay, ich glaube, ja. Okay. Ja. Also, so tief stecke ich jetzt nicht drin. Okay. Naja, aber egal. Also nehmen wir jetzt Bäcker, Schlachter, Omnibusunternehmen, Reiseverkehrskaufmann und wie auch immer. Dann sind das ja alles oft Unternehmen oder auch Unternehmensgründungen, die in einer Zeit entstanden sind, wo du nichts machen musstest. Also wenn ich mir überlege, als selbst ich in den in den. Als ich in den neunziger neun und neunzig er Jahren meine Ausbildung als Reiseverkehrskaufmann gemacht habe, da saßen wir im Büro und die Leute kamen einfach rein. Und dann, wenn wenn wir wussten, okay, LTU hat einen Flug nach New York für drei hundert Mark, dann wussten wir die. Wir schließen die Tür auf und die Leute kommen rein und buchen uns die Scheiße weg. Wir konnten die blind buchen und sind sie alle losgeworden. Aber dann kommt ja dieser Wandel, dann passiert irgendetwas. Es ist digital oder Dinge, die man gar nicht haben möchte. Und das ist halt auch in der Ernährung, also in der Bäckerbranche oder was auch immer, dass dann plötzlich Unternehmen, die eigentlich gar kein Bäcker sind, plötzlich günstiger Brötchen verkaufen und die schmecken dann auch noch zumindest. Also den den Konsumenten schmecken sie dem Bäcker vielleicht nicht. Und was passiert? Man meckert, man, man schimpft über die anderen, man schimpft übers Internet, man schimpft über die Discounter, man schimpft, man schimpft, man schimpft, man vergisst aber total, sich mit dem auseinanderzusetzen, das ist nun einfach mal Fakt ist das ist nun mal da. Und das ist genauso wie mit KI. KI ist jetzt einfach da und da kann ich schimpfen und sagen, dass ich verteufel das Zeug. Ich will mit diesem Ganzen nichts zu tun haben, ist da und wird irgendwann die kaputt machen, die nicht sagen Hey, ich krempel den Arsch wieder hoch, die die Ärmel hoch. Jetzt habe ich Bilder im Kopf. Nein, diesmal war es tatsächlich nicht so, also und das ist glaube ich das, was dann dazu sorgt, dass dann ganz viele kaputt gehen. Warum gehen so viele Bäcker insolvent, wenn jeder die gleiche Tüte aufmacht und jeder nur das Wasser reinschüttet und dann die Brötchen verkauft? Warum soll es denn dann in einem in einem Ort fünf Bäcker geben, wo alles gleich schmeckt? Da reicht auch einer. Aber meine Hypothese wäre ja beispielsweise ja, dass es in der Zeit, die du gerade beschrieben hast, sogar schwieriger war, weil guck mal, wenn du heute Handwerker bist, dann rennst du die Bude ein. Aber. Oder wenn du heute keine Ahnung, was ist noch was, was, was total gesucht ist. Also ich meine, wenn. Wenn du Sachen gut machst, ist das nicht zeitenunabhängig. Du hast gerade das richtige Wort gesagt, wenn du die gut machst. Aber wenn du als Bäcker bei einem Großhandel. Nehmen wir mal Beko dein. Dein Mehl, deine Backmischung für Brötchen bestellst. Backmischung, nicht Mehl. Genau. Wir reden von Backmischung. Und das schmeckt genauso wie im Discounter. Da brauchst du dich nicht wundern. Aber wenn du den Arsch hochkriegt und da unterstreiche ich deine These und sagst, dann weißt du was, Ich werde doch nicht die ich gehe. Ich kaufe mir jetzt Bio Mehl und ich werde mal zeigen, was ich gelernt habe. Ich mache mal richtig geile Brötchen und die kosten dann nicht vierzig Cent, sondern die kosten neunzig Cent. Richtig? Und die Leute werden kommen und die Scheiße kaufen. Und vor allen Dingen, wenn sie anstehen. Genau so! So. Also das ist glaube ich nämlich auch, was ich denke, oder? Oder. Viel sehe ich so in Unternehmen, da sind wir, glaube ich auch zu deutsch verkopft viel. Also man muss das alles bis zum Ende durchdacht haben. Ja, also bis ganz zum Ende und also dieses und wenn das passiert, wenn keiner garantiert dir, dass es überhaupt passieren wird. Aber was ist denn, wenn das passiert? Dafür brauche ich einen Plan B. So, und ich glaube, da kann man ruhig sagen So, so, Perfektion ist weniger wert als Motion, also als Bewegung einfach machen. Gut, dass dein Spruch ja genau das ist das eigentlich gut werden. Mach es doch einfach und dann wirst du schon sehen, wo du raus kommst. Und dann wird abgewogen. Und ich sitze teilweise. Tatsächlich. Du weißt ja, ich bin. Also Geduld ist nicht eines meiner größten Talente. Ja, also, vorhin im Vorgespräch, also im Briefing, da hatten wir eine Situation, da hat Basti mir was erklärt und ich saß schon die ganze Zeit, dass Basti So, jetzt lass mich doch mal ausreden. Und dann habe ich wirklich zu ihm gesagt, was sonst nicht meine Art ist. Nee, brauche ich nicht. Ja, stimmt, hast du gesagt. Ja, und am Ende hattest du wieder gottverdammte Scheiße. Recht. Brauch ich nicht. Ich. Ich. Ich habe keine. Ich habe keine Geduld. Dieses. Und dann könnte man noch das und dann könnte man das. Und und, und. Nee, einfach machen. Ja, das stimmt schon. Also. Und ich glaube. Aber das ist halt auch wieder, wenn wir darüber reden, ein deutsches Ding. Wenn ich mir überlege, als ich mich damals selbstständig gemacht habe, da wurden ich weiß nicht, ob es das heute noch gibt, da wurden so Fördermittel, Überbrückungs, nämlich Überbrückungsgelder. Doch das gibt es noch. So, so, so, so, so, so, Gründerkredit, so Gründer. Überbrückungsgelder für deine Krankenversicherung? Ja, genau, Genau. Gibt es, glaube ich, schon noch. Und wenn du das haben wolltest. Ich musste erst zu einem Kurs gehen und ist heute glaube ich auch noch so. Und dieser Kurs dauerte drei Monate und ich musste meinen Businessplan erstellen. Und dieser Businessplan, der musste aber bis ins kleinste Detail. Also da musste ich mich natürlich mit Dingen auseinandersetzen, mit denen ich mich vielleicht in meinem ganzen Leben noch nicht auseinandergesetzt habe. Aber wenn ich mir dann auf der anderen Seite wieder angucke, wenn ich irgendeinen Bekannten in Amerika habe, weißt du, der sagt Ja, ich habe jetzt mit einer Freundin eine Baguetterie aufgemacht, ich so wie eine Baguetterie. Ja, wir backen frisches Brot und das belegen wir und das verkaufen wir und läuft super. Die ist ja totaler No brainer oder so und dann Und dann denke ich als Deutscher Nee, es geht. Was sind das alles für Genehmigung? Also bevor ich die da alle da. Bis dann das Gesundheitsamt das abgenommen hat und bis ich meine Lebensmitteleinführung gemacht habe usw. Nee, funktioniert gar nicht. So und das ist glaube ich in Deutschland einfach, ähm, ja an der Tagesordnung. Wir reden da glaube ich ewig Basti Wir machen mal parallel Fotos für die Community, würd ich sagen, oder? Ja, ich ich gucke, deswegen rede ich. Ich kann nicht gucken und reden. Obwohl ich versuche gerade warum. Nein, wir. Wir machen nebenbei noch was für Social Media. Nein, ich glaube auch. Also einfach dieses dieses ähm, Bewegung über Perfektion setzen und lieber eine Entscheidung schnell treffen und dann unterwegs korrigieren und sagen Oh, das mit dem Schinken Baguette hat jetzt irgendwie nicht funktioniert. Hier sind wir sind irgendwie in so einem Veganerviertel gelandet. Ja, so, okay. Wegschmeißen. Dumm gelaufen. Du, ich muss. nicht. Ich musste. In diesem Kurs musste ich Umfeldanalysen machen, auf welcher Seite des Gehweges ich mein Reisebüro denn eröffnen möchte. Wo sind Laufwege und was ist wo? Ich denke, Ja, das kann natürlich, wenn ich jetzt ein perfektes Konzept aufstellen möchte und ich möchte alles perfekt machen, aber ich habe dann nachher einfach die Tür aufgemacht und natürlich habe ich mich an fast nichts gehalten, weil ich ja jeden Tag irgendwas Neues entdecken musste. Klar. Also was, Was willst denn dein Umfeldanalyse machen? Ja, ja. Also insofern nein, Das sollten wir, um das jetzt abzukürzen, damit wir uns hier nicht totlabern. Ich glaube nochmal zusammenfassend Glück kannst du erzwingen. Also einfach hart pressen, auf Sieg spielen, permanent und vor allen Dingen. Es ist ja auch wieder, wenn man es mit dem Fußball vergleicht. Das hat sich ja wirklich. Ich habe letzte Mal, ich sage jetzt auch den Namen des Spielers nicht. Ich muss noch kurz die Story erzählen. Ich war letztes Mal mit meinem Sohn im Stadion hier in Halberstadt? Nein, in Magdeburg? Nein, auch nicht. Wir haben uns mal vorgenommen. Wie nennt man das? Stadionhopping. Also immer mal wieder unser neues Stadion anzugucken. Also völlig egal, ob wir auf den Verein stehen oder nicht. Okay, und jetzt lag es irgendwie nahe. Fahrzeit anderthalb Stunden. Wir Stadion hat immer noch ein paar Plätze frei. Wir fahren zum VfL Wolfsburg. Ah, okay. Ja, da gibt es Parkplätze direkt vor der Tür. Ist ganz angenehm familienfreundlich. So sind wir rein. Und dann saßen wir in der zweiten Reihe zum Spielfeld. So schön auf Höhe der Mittellinie. Gute Plätze vor uns. Ja, sehr gute Plätze gehabt. Und auf unserer Seite spielte ich sage jetzt wirklich keinen Namen, um hier nicht hate los zu treten oder wie auch immer. Aber ein bekannter Spieler, Flügelspieler, auch Offensivspieler des VfL Wolfsburg. Ich hätte ihn am liebsten vom Spielfeld gezogen und kurz mal geschüttelt und gesagt Kannst du mal aufhören, diesen Alibifußball zu spielen und so was merkst du? Ich merke das. Ich merke das auf. Ja, also ich merke das wahrscheinlich auf fünf hundert Meter. Dieses Ja, ich ziehe meinen Sprint an, damit es gut aussieht für die Galerie. Aber es ist eigentlich keiner so Ich, ich ich werde körperlich angegangen, falle hin, kugel mich dreimal und alles, alles nur Alibifußball. Und letztlich haben sie dann auch verloren, weil ich gesagt habe Nee, also das ist nicht Glück erzwingen, Glück erzwingen ist permanent Vollgas. Ja, und das ist natürlich schwierig durchzuhalten, auch in der eigenen Crew, weil das natürlich fordernd ist. Aber wenn du siehst, welche Mannschaften am Ende tatsächlich oben stehen, dann sind die das mit der Vollgasmentalität ja natürlich, gar keine Frage. Und warum sollte es im Business anders sein? Ja, ja, also nee, es gibt keine Widerworte. Das war einfach.
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