Authentizität ist überschätzt. Story schlägt Wahrheit.
Shownotes
Alle reden von Authentizität – aber warum sehen dann 90 Prozent der erfolgreichen Social-Media-Accounts gleich aus? In dieser Podcastfolge nehmen wir das Mantra „Sei authentisch“ auseinander und sprechen ehrlich darüber, was Reichweite, Wirkung und Relevanz wirklich erzeugt. Es geht um Hooks statt Heiligenschein, Storytelling statt Selbstoffenbarung und um die unbequeme Wahrheit: Social Media ist keine Therapie, sondern Bühne. Eine Folge über Content mit Mehrwert, gute Inszenierung, alte Werbung, moderne Plattformen – und warum eine schmutzige Küche noch lange kein Erfolgsfaktor ist.
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00:00:00: Speaker: Basti! Ich habe ein Thema mitgebracht. Das ist perfekt auf dich zugeschnitten. Also, es macht mir zwar ein bisschen Angst. Jetzt überlege ich gerade, was könnte das? Ist es was Schwules? Es wäre ein bisschen platt, oder? Weiß ich jetzt nicht. Es kommt ja darauf an, was dann da unterm Strich bei rauskommt. Aber ja, ich glaube, dieses Thema klammern wir ja immer gepflegt aus, weil du weißt also also tiefe Schwulenthemen, weil du weißt das ja genau, genau, genau weil du weißt, dass ab einem gewissen Detail Level ich aussteigen würde. Ja, gerne. Und deswegen fangen wir erst gar nicht an, also nein, ich meine was ganz anderes. Was ganz anderes. Was gäbe es denn noch? Nee, weiß ich nicht. Also alles andere wäre jetzt nur oberflächlich. Pass auf, ich habe ein Thema mitgebracht, und zwar HUK oder Headline. Sei authentisch auf Social Media! Oh ja. Also, Hook. Also, Hook. Wer hätte jetzt auch tatsächlich wieder was Schwules, wenn man jetzt auf Hookups geht? Ja, das ist quasi, so will ich es wissen, in Fun Date. Also ein Hook Up Date ist halt. Man trifft sich, bumst und fährt wieder nach Hause. So heißt das im schwulen Slang. Ja, ich glaube, das heißt überall Hook up. Auch bei Lesben und bei heterosexuellen Männern und Frauen. Okay, Okay. Okay. Okay. Ich bin schon raus. Okay. Okay. Ich bin raus aus dem Dating. Ja, Deswegen war ich gerade bei Hook und dachte. Okay, jetzt holt er doch die da. Aber okay. Also sei authentisch auf Social Media. Ähm, also, weißt du, ich stell mir. Ich. Ich. Ich glaube ja, dass es Bullshit ist, weil. Also, wenn Authentizität so gut verkauft, warum sehen denn dann neunzig Prozent der Influencer Accounts gleich aus? Ja, also ja, nur in Nuancen, ist klar. Aber wenn du so die die so ein paar typische Lifestyle Influencer siehst, die fette Karre. Das Apartment in Dubai, also dieses ganze Gedönse. Also das muss doch allen da draußen klar sein, dass das nicht authentisch ist, oder? Entschuldigung, aber ich glaube, das ist dann wieder dieses Ding. Entweder die die Person, die vor der Kamera steht, die hat irgendwie so einen gewissen Sexappeal und man hat dann vielleicht auch die Fantasie, spielt dann wieder mit einem durch. So okay, aber dann sind wir genau bei dem, was ich meine. Dann ist doch Authentizität Bullshit, sondern wir reden über Sexappeal. Ja, also bei den Erfolgreichen. Deswegen bin ich vielleicht auch nicht erfolgreich, weil. Also ich. Also zeigst du dich nicht mit freiem Oberkörper in der schwulen Community? Nee, so authentisch bin ich dann doch nicht. Ja, aber vielleicht solltest du das mal tun. Vielleicht würde dein Account durch die Decke gehen. Ja, vielleicht will ich das auch gar nicht. Vielleicht nutze ich auch für mich Social Media manchmal auch so ein bisschen therapeutisch. Ja, einfach um irgendwie was ja loszulassen. Druck abzubauen. Also um dich zu. Um dich mitzuteilen. Ja. Ja, genau. Also, dass ich halt denke, okay, ich muss es jetzt irgendjemandem erzählen, weil das fällt mir halt schwer. Weißt du, wenn ich nichts zu erzählen habe, dann irgendwas zu posten kann ich nicht, weil ich denke, Nee, ich stell mich jetzt nicht in den Keller. Guckt mal, ich hab meinen Teller. Sauber. Sauber. Schaut mal! Nee, kann ich nicht. Also dann denke ich mir. Nee, und das ist ja das, was halt ganz viele Menschen, die halt in dem Gewerbe unterwegs sind, perfekt können. Die können ja nichts sagen, aber trotzdem irgendwas erzählen. Hier war es umgekehrt. Du bist ja, Du bist ja sehr, sehr viel auf Social Media. Ja, wir berufsbedingt auch. Was würdest du also noch mal meine Theorie, meine Hypothese nur authentisch ist, glaube ich, im großen Stil. Bullshit. Ja, voll. Also, wenn du erfolgreich sein möchtest, dann brauchst du nicht authentisch sein. Es ist ja Werbung im Fernsehen auch nicht. Was brauchst du dann? Was brauchst du? Was brauchst du dann? Also du musst halt irgendwie eine Story haben. Okay. Genau. Du musst eine Story zu erzählen haben, Also. Genau. Also, wenn du jetzt. Die muss nicht authentisch sein muss, die muss authentisch rüberkommen. Aber das ist nicht das Gleiche. Ja, sie muss auch vielleicht nicht mal authentisch rüberkommen, weil ein Science Fiction Roman ist auch nicht authentisch und kommt rüber, wird aber auch gelesen. Stimmt, hast recht. Und ich glaube, das ist einfach so, wenn dann halt dieser Typ, der mit seinem Lamborghini, den er sich vielleicht bei Avis in Dubai. Ich Gott hab ihn selig hat gesagt das heißt Lamborghini. Ach so, aber wenn du dir leisten kannst, kannst du ihn nennen, wie du möchtest. Ja, Ja, es gibt. Ich hatte. Hat er. Weißt du, wo er das gesagt hat? Vor dem Gericht in Braunschweig, als damals dieser Nutten-Skandal mit dem Betriebsrat verhandelt wurde. Die hatten auch einige Skandale. Nutten, Abgas und, und, und. Und da sagte irgendwie der Richter. Ähm. Ich glaube, da ging es um die Jobbeschreibung von ihm. Also da wird ja immer gesagt, was du arbeitest und so und da ging es glaube ich auch darum, dass er irgendwie keine Ahnung Aufsichtsrat von von Lamborghini gewesen ist. Wenn ich mich richtig erinnere. Und der Richter hat es ausgesprochen, so wie du gerade sehen musste, so lachen. Und Piëch? Ich Wirklich? Also, ich weiß gar nicht. Ich glaube, er war nur als Zeuge geladen, wenn ich mich recht erinnere. Ist ja jetzt auch schon ein paar Jährchen her. Und der saß da mit achtzig und hat gesagt, das heißt Lamborghini. Aber wenn Sie ihn sich leisten können, können Sie ihn nennen, wie Sie wollen. Oh Gott. Also, da musst du erst mal den Arsch in der Hose haben. Vor dem Richter, vor dem Richter. Und da musst du. Wie du mir das gerade sagst, fällt mir eine Werbung ein, die ich vor vielen, vielen Jahren in der Schweiz beim Skifahren irgendwann mal gehört habe. Und die war irgendwie so, der kam in einen Laden, sagt ja, ich hätte gerne einmal die Gucci Tasche da und hier die Versace Hose und da sagt der Verkäufer zu ihm. Ach, Sie meinen die Gucci Tasche und die Versace Versace Portemonnaie? Sagt er Ja, Sie können es aussprechen, und ich kann es mir leisten. So also auch das ist, äh. Ja, und dann kam halt Lotto Schweizer Lotto Schweiz. Okay, okay, okay, gut. Also dann haben wir jetzt Product Placement gemacht für Lotto Schweiz. Nein. Also, du hast gesagt, es muss eigentlich eine Story sein, die muss noch nicht mal authentisch sein. Was muss es aus deiner Sicht? Du treibst dich stundenlang in Social Media. Stundenlang auch nicht. Aber schon. Wahrscheinlich mehr als du. Ja. Oh, ich finde mich schon. Very active. Ist mein Job. Ja, aber ich bin. Ja. Also. Ja, Ja. So, aber ich glaube, ich bin glücklicherweise inzwischen in der. In der. Also, ich finde es glücklich, dass ich es nicht mehr selber machen muss. Ja. Weißt du, wie ich das meine? Ja, absolut. Also, dass du diesen Influencer Druck hast. Permanent drei, vier Storys am Tag, damit du bist, damit du weiter gebucht wirst, Sondern dass ich. Also, dass viel natürlich das Team von uns macht. Erstens. Und zweitens bin ich auch sehr dankbar. Grüße gehen raus an Vicky, ähm und ihr Team Und natürlich, dass ich dann, wenn ich Bock habe, dann kann ich was machen Und ich finde, das ist Luxus, Das ist absolut Luxus. Und deswegen also ich bin ja auch mittlerweile davon weg. Also es gibt Menschen, die sagen ja, du bist Influencer. Ich sage nein. Habe ich, also bin ich nicht. Also, ich. Ich verkaufe nichts. Ich will nicht für irgendwas Werbung machen. Ich. Ich zeige mich ab und ist für mich Marken Influencer werden Markenbotschafter. Aber Markenbotschafter von Hein und Kollegen in der schwulen Community. Ja, gut, können wir ja mal drüber reden. Ich weiß, du bist nicht billig, aber gut. Und du? Wenn ich es sein muss, bin ich auch billig. Aber. Oh. Aber ich wollte jetzt noch mal ganz kurz zurückkommen auf deine Eingangsfrage, ob wir hier nicht vielleicht auch die Seriosität wieder Einzug erhalten lassen. Ähm, also es gibt unterschiedliche Sachen, die wichtig sind. Also entweder es gibt eine Story, So. Also das finde ich, das ist aber dann eher so dieses Ding, wo ich denke, okay, das ist halt zur Belustigung oder das ist halt mein Gott, das gucke ich mir an, wenn ich den Kopf ausschalten will oder sowas. Was ich aber viel, viel interessanter und wichtiger finde, ist halt dieses Ding Mehrwert. Weißt du, wir haben uns ja gerade auch so ein bisschen über deine, ähm, ähm, gerade Ernährung unterhalten. Ich weiß nicht, also ob du das hier noch erzählen möchtest oder nicht, ist ja auch egal. Auf jeden Fall. Gehört nicht zu Social Media. Aber wir können gerne noch eine Folge zum Thema Ernährungsumstellung machen. Ja, sehr gerne bin ich gerne dabei. Gerade Ernährung ist ja auch. Wäre vielleicht der nächste Punkt gewesen, wo ich sage, das wäre das Thema, was auf mich zugeschnitten ist. Aber was ich sagen wollte, da gibt es dann halt Influencer, die für mich einfach einen Mehrwert haben. Also und wenn sie halt einfach jeden Tag irgendwie gesunde Rezepte posten oder ähm, mir zeigen, wie ich vielleicht bestimmte Bewegungsabläufe machen kann. Oder wenn ich sehe, wo, kann ich mich vielleicht optimieren, weil ich feststelle, dass es ein Experte auf dem Gebiet und nicht irgendwie der macht es nicht halt, weil er weil er doch doch und er will was verkaufen, gar keine Frage. Aber das ist nicht so plakativ. Also das ist nicht so wie... Also er kommt über den Content. Genau so und da bin ich schon dem einen oder anderen auf den Leim gegangen. Also nicht auf dem Leim im Sinne von, dass das schlecht war, sondern dass ich sage Hey, das finde ich so gut. Ja, und dann bin ich beim Punkt also. Dann zählt doch mehr der Content als das Authentische. Ja, also weißt du, das kann ja ein geiler Shake sein, oder? Äh, keine Ahnung, irgendwas. Also ich bin ja dann eher so, so laufsportaffin und sowas, wo du sagst ja, es ist irgendwie ein bisschen komisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es funktioniert, aber es wäre schon geil, wenn ja so und wenn das. Wenn das gut rübergebracht ist, dann ist es halt klassische Werbung. Ja, die hat früher mit Ariel auch funktioniert im deutschen Fernsehen absolut so und die war so, wie du sagst, oder wie? Wie hieß denn diese Werbung? Ähm, wo wo immer zwei Teller parallel aus dem Waschbecken gezogen wurden, war das ne Fairy Fairy ultra weißes fairy ultra, wo die in den unterschiedlichen Dörfern Villabajo und Villarriba. Aber weißt du, du sagst What the fuck. Also nichts davon war authentisch. Gar nichts. Gar nicht. Nein. Und trotzdem können wir uns heute noch daran erinnern, weil es irgendwie eine Story war. Ja, und ein Hook würde das schon irgendwie geil. Ja, absolut. Also das finde ich auch. Das muss ich auch sagen, wenn ich mir heute. Also ich liebe es zum Beispiel, mir Werbung so aus den achtziger Jahren anzugucken. Also auch so auf YouTube gibt es ja manchmal so aneinandergeschnitten, weil drei Wetter Taft was auch immer. Du kommst aus dem Flieger und die Frisur sitzt und. Und wir können so viele Sachen mitnehmen oder oder was weiß ich. Palmolive Wie? Ich bade meine Hände in Geschirrspülmittel? Nein, in Palmolive. Meine Hände kommen nur an meine Haut. Kommt nur. Wie? Wie war denn das? Ähm. Gab es auch irgendwie eine Kosmetikmarke? Ja, aber das fällt mir jetzt tatsächlich gerade. Aber es gibt so viele Sachen, die hängengeblieben sind und heute ist es halt einfach. Also ich kann mich an keine Werbung erinnern, die heute im Fernsehen läuft gar nichts. Das könnte aber auch daran liegen. Also du kannst mich korrigieren. Also ich bin ja klassisch ausgestiegen aus dem klassischen TV, also wenn es hochkommt, schaue ich eine Stunde im Monat. Das muss schon extremer Zufall sein. Also ich habe mich aus dem klassischen TV komplett verabschiedet. Vielleicht. Du wirst wahrscheinlich auch deutlich mehr andere Medien konsumieren als TV, oder? Ja, also ja, ich gucke sehr viele Streamingdienste, also das auf jeden Fall. Aber auch da ist es ja mittlerweile so Du kommst um die Werbung nicht weg und das ist auch selbst da fällt dir keine geile Werbung ein. Nein, aber was mir einen Gefallen ist und das ist auch so eine Sache, die ich schon sehr faszinierend finde, wo man auch wo man auch ganz klar Amazon also ja, also Hut ab, muss ich ganz ehrlich sagen. Jetzt kommt ja Prime hat, der hat ja auch immer diese diese Filmgeschichten dabei und die sind aber mit Werbung so echt habe ich noch nie drauf geachtet. Also Prime. Also du kannst einen Aufpreis bezahlen, dann gibt es halt ist das ganze werbefrei, Aber ich zahle immer Aufpreis? Wahrscheinlich. Vielleicht. Ja, aber ich habe jetzt meine Kinder an James Bond herangeführt. Über Amazon. Wie alt sind die denn? Vierzehn da Oute ich mich jetzt als schlechter Vater? Also ich habe irgendwann mal gesagt ich ich muss das kurz unterbrochen habe, dann mach gleich mit deiner. Aber es ist ja auch eine Amazon Story und irgendwann saßen wir abends zu Hause und es war irgendwie draußen, war es kalt. Es war wirklich nichts zu tun. Und ich habe dann irgendwann gesagt Hey Leute, wollen wir Filmabend machen und meine Kinder. Vierzehn und elf Naja, was soll denn das für ein Film sein? Und ich so Also pass auf. Tut mir bitte einen Gefallen. Ihr guckt euch die erste halbe Stunde an, die halten wir gemeinsam durch. Und wenn es dann nichts ist, mache ich es aus. Jetzt bin ich aber gleich gespannt, welcher James Bond es war. Aber ja, der letzte. Ach so, der aktuellste, aktuellste. Okay. Ja. Also, ich habe nicht hinten angefangen. Ich dachte sowas wie. Liebesgrüße aus Moskau. Nein, nein, ich. Ich glaube, das wäre. Das war mein erster. Ja, Sondern ich habe quasi vorne angefangen. Und weißt du was? Meine Kinder jetzt ab und zu fragen? Papa. Mama ist doch heute Abend nicht da. Mach mal wieder ein James Bond Abend. Aaaaah! Ja, sehr gut. Und dank Amazon Prime. Ja. Und? Und da ist es so, die haben Werbung. Was ich halt auch gut finde. Es es immer andere Werbung. Also Werbung, die halt nicht im analogen Fernsehen läuft. Irgendwie okay. Ähm, und du bekommst sofort auf deinem Fernseher den QR Code, nicht den QR Code. Du brauchst nur noch auf deine Fernbedienung drücken und dann wirst weitergeleitet und du kommst auf dem Handy direkt zu Amazon und kannst es sofort in deinen Händen, in deinen deinen. Das ist crossmedial so und das ist natürlich eine Sache, wo ich sage, das ist schon ziemlich smart, pfiffig, ja, ja, pfiffig. Ja, ja, ist pfiffig. Ja, ich liebe die 80s Ja. Also, lange Rede, kurzer Sinn. Ich glaube, da schlägt Konzeption oder Story, würde ich sagen, Schlägt tatsächlich in Social Media Authentizität. Also ja, natürlich, sage ich draußen. Auch wenn Social Media Beratung machen. Leute, gebt euch mal authentisch. Also das kommt schon von mir auch manchmal. Aber die erfolgreichen Accounts, die leben halt nicht nur davon. Und du darfst ja auch nicht vergessen. Also Authentizität ist für die Leute wichtig, die, die es nicht können. So, also das ist ja also im Grunde genommen, wenn du jetzt so ein, so ein, so ein so ein Influencer auf Social Media siehst, das ist ja schon so ein bisschen wie ein Schauspieler. Und dann gibt es halt, wenn du kein Schauspieler bist und du möchtest aber einer sein in einem Laientheater, dann ist es halt einfach scheiße. Also dann kannst du nicht richtig reden oder sonst was und dann hast du nur die Möglichkeit zu sagen Ja, dann sei bitte authentisch und dann sei so, wie du bist. Genau. Und wenn du es gut kannst, dann darfst du natürlich auch eine geile Story machen. Dann darfst du Hochglanzbilder machen, dann darfst du deinen nackten Körper zeigen, dann darfst du Hein und Kollegen buchen. Wie auch genau das, dass obwohl ihr macht die ja erst dann zu dem oder nicht? Ich glaube wir machen. Also wenn man ehrlich ist, dann. Dann bringen wir nur so lokale Marken zum Glänzen. Also ja, wir arbeiten ja auch für ein paar große. Aber wir machen ja geiles Marketing für den Mittelstand. Ja, aber genau das ist ja das Wo. Also du brauchst ja jetzt nicht sagen okay, ich gehe hier zu Mercedes und oder zu Telekom oder was auch immer und mach das noch geiler. Aber das sind ja genau diese Leute, die die Bock drauf haben, Die sagen Hey, ich will es, ich kann es nicht, aber ich muss da mal jemanden an der Hand haben, der mir das ein bisschen zeigt. Genau so und das, das finde ich schon cool. Auf jeden Fall. Und da hast du ja ganz häufig den Fall, dass die Leute sagen Naja, ich bin halt der Laienschauspieler. Das Schöne ist ja Mittelstand, die sagen das ja auch und sagen, wir sind da halt die Laien. Also wenn sie so selbstreflektiert sind. Ich glaube, es gibt auch einige Leute, die kommen zu dir und sagen also ich bin so geil mit meinen drei hundert zwanzig Followern, also mir braucht ihr nichts mehr zu zeigen. Da gibt es natürlich auch welche. Ja, ja, ich sag jetzt keine Namen. Ähm, und es gibt auch so gewisse Berufe oder Branchen. Die sind dafür prädestiniert, dir deinen Job zu erklären. Kennst du das? Also, ich würde jetzt. Jetzt kommt's. Was hätten sie? Deine Branche. Wir haben so schwarze Liste bei uns. Ja, aber die werden nicht zu euch kommen, weil die arbeiten ja im öffentlichen Dienst. Also, bei mir wären es halt Lehrer. Also, ich bin. Ich bin immer bei. Bei Lehrern denke ich immer so. Aber bei dir? Du kannst nicht ablehnen. Die heiraten auch. Du glaubst gar nicht, was das alles für Mittel und Wege gibt. Ist immer ausgebucht, wenn Lehrer kommen, oder was? Nein, nein, nein. Aber das ist komischerweise. Ich glaube, das kann ich. Also ich kann schon den Eindruck vermitteln, ohne dass ich ihn vermittle, dass Sie sich vielleicht doch lieber irgendwo was anderes suchen. Also. Ja. Also, das ist, äh. Aber gut. Welche Branche ist es denn bei dir? Oh. Oder darfst du das nicht sagen? Ich. Ich. Ich wäre jetzt also da. Wäre ich jetzt. Da wäre ich Ja. Mit einer Ausnahme. Also Frauenärzte. Na nein, so weit würde ich nicht gehen. Wir haben schon. Wir haben schon Kliniken im Portfolio. Wir haben. Aber bei Kliniken kommen ja nicht die Ärzte, da kommen ja die Geschäftsführer, oder? Genau. Oder sind das dann reden wir, reden wir über die Geschäftsführer. Wir haben aber auch Ärzte, aber die sind dann so, wie du es gerade beschrieben hast, sehr reflektiert zu sagen Okay, ich kann es nicht. Ich möchte aber die Reichweite haben, ich möchte die Sichtbarkeit haben, Ich vertraue Euch. Macht ihr das mal! Ja, das ist so ein bisschen Klischee, aber ich glaube, bei Ärzten ist es berufs immanent. Irgendwie. Oder wie nennt man das? Ich finde den richtigen Ausdruck nicht. Ich glaube, die kriegen im Studium. Kriegen die irgendwo die Vene geöffnet für so eine Spritze. Also wird eine Spritze reingesetzt. Du hast recht, Du hast recht. Weil du bist ja Arzt. Du musst es wissen. Ja, das ist wie bei Lehrern. Ja, Also, ich erklär dir das Leben. Also, habe ich Recht? Habe ich ja recht. Es ist. Ja, ist ja klar. Ja. So, Und ich bin ja Arzt. Ich kann mich ja nicht irren. Sonst bist du ja tot. Ja, ja, stimmt. Ja, Ja. Und? Also, irgendwie ist da sowas. Jetzt muss ich. Vorsichtig. Ja. Also, mein Bruder ist Arzt. Einer meiner besten Kumpel ist Ärzte. Das macht nichts, wenn die das jetzt hören. Die schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Aber ich glaube, die tragen schon so ein bisschen das vor sich her. Finde ich. Ja, ich glaube, die werden ja auch. Ich meine, man sagt ja nicht umsonst. Also Götter, Halbgötter in Weiß, Halbgötter in Weiß. Und dann konzentrieren sie sich wahrscheinlich nur auf den zweiten Begriff Gott. Und dann ist alles andere egal. Genau so richtig. Wahrscheinlich halten sie das halb noch für eine Unverschämtheit, da halb davor gesetzt. Also wir fassen mal zusammen die Folge muss ja nicht zu lang werden und wir labern nur blöd rum. Ich glaube und korrigiere mich bitte. Man muss nicht unbedingt authentisch sein. Ich glaube, man muss klar sein in dem, was man da raushaut. In Social Media. Und ich glaube, ganz, ganz klar. Und ich glaube, das ist dann wieder dieses gewisse Authentische, Wenn ich halt ein wenn ich ein Influencer bin, dann bin ich authentisch mit dem, was ich da mache. Authentisch heißt ja nicht, dass ich eine schmutzige Küche habe, weil neunzig Prozent aller Menschen in Deutschland eine schmutzige Küche haben. Genau so! Punkt. Punkt.
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