Haltung oder Komfortzone?
Shownotes
Was bedeutet „Haltung“ wirklich und wo endet sie in Bequemlichkeit? Wir sprechen über Werte, Konfliktfähigkeit und die Frage, warum nicht alles, was sich unangenehm anfühlt, automatisch das eigene Wertesystem verletzt. Zwischen Gen Z, älteren Generationen, Arbeitswelt und Führung geht es um Komfortzonen, Reibung im Team und die unbequeme Wahrheit: Haltung zeigt sich erst, wenn sie etwas kostet.
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00:00:00: Speaker: Also wenn mir jemand aus der GenZ sagt... ich will gar nicht, ich will gar nicht, schon gar nicht wissen, wie es weiter geht. Ich kann nicht Dinge tun, hinter denen ich nicht stehe. Ja, also du meinst, wenn die sich an ihr Wertesystem halten, dann höre ich eigentlich nur innerlich... Ja. Kann ich deinen Satz fortführen? Ja, Mimimi. Nein, nein. Also ich hätte dazu tendiert, aber tatsächlich. Nein, ich höre nicht Mimimi, sondern ich höre tatsächlich. Eigentlich halte ich Konflikte nicht aus. Okay, weil ich das ganz häufig in Coachings habe in dieser Generation. Ich hatte letztens mal wieder so ein so ein Coaching, dass die sagen ja, ich kann nicht Dinge tun, hinter denen ich nicht stehe. Aber eigentlich ist immer dann das gemeint, wenn Sie aus Ihrer Komfortzone kommen müssten. Ja, also. Und das wird dann damit, weil das ist auch Woke, wird damit quasi schön ummantelt. Es passt gerade nicht zu meinen Werten. Ja, also wenn es die Werte, wenn es. Wenn es stimmt, dass es nicht zu den Werten passt, finde ich das schon gut, dass man sich dann selber treu bleibt. Korrekt. Aber wenn es jetzt irgendwie etwas ist, weil. Also als Beispiel ich müsste jetzt, was mir jetzt so einfallen müsste ich ich würde jetzt in einem Callcenter arbeiten und müsste irgendwas verkaufen. Ist schon mal besser als als Callboy arbeiten. Ja, gut. Da, da, da. Wenn du das nicht willst. Wenn du das nicht willst, dann hast du ja ein generelles Problem. So, aber jetzt gehen wir mal davon aus, du würdest halt wirklich in so einem Callcenter arbeiten und du müsstest jetzt ein Versicherungsprodukt verkaufen, was halt vielleicht nicht so gut ist. Nehmen wir die Riesterrente, wie sie vielleicht sein sollte. Whatever. So, und dann sagt man halt Oh Gott, das ist mir unangenehm, Das passt nicht zu meinen Werten, Dann finde ich das asi. Also das finde ich, gehört nicht dazu. Wenn ich aber jetzt zum Beispiel irgendetwas verkaufen müsste, ja, was vielleicht politisch in irgendeinem Randbezirk geht. Ob jetzt links oder rechts ist mir scheißegal, weil es beides scheiße ist und man sagt Nee, das kann ich nicht. Ich kann jetzt hier nicht ein Buch verkaufen. Wo, wo? Keine Ahnung, links oder rechtsradikale Propaganda verkaufen. Das meine ich. Dann kann ich das, dann finde ich das wieder gut. Das kann ich ja super nachvollziehen. Ich kann dann halt eben nicht nachvollziehen, wenn du in einem ansonsten. Also was ich so von außen einschätzen kann in einem nicht toxischen Umfeld Arbeit ist cooles Team, hast ähm ein schönes Produkt hast so und dann sagen ja also ich ich kann jetzt irgendwie den second call nicht machen. Also ich möchte eigentlich nicht beim Kunden nachhaken, weil. Also das ist irgendwie nicht mit meinen Werten vereinbar. Das ist Mumpitz, das ist einfach. Weil ich frag dann häufig Also meine Testfrage ist dann okay, Du kannst nicht das tun, hinter dem du nicht stehst. Haken. Also wäre ja schlimm. Ähm, wofür stehst du denn? Ja, gut, da wird wahrscheinlich keine Antwort kommen, oder? Und das ist doch der Punkt. Also dann kommt halt eben keine Antwort. Und dann denke ich mir immer so Ja, Moment mal! Also ist es diese Generation, die sich einfach immer versucht irgendwie durch zu lavieren. Weil Haltung finde ich, zeigt sich doch im Konflikt. Bzw. Wenn du aus deiner eigenen Komfortzone rausgehen musst, dann zeigt sich, ob du Haltung hast. Also Haltung zeigt sich doch immer erst, wenn sie dich was kostet. Also nicht. Ja, ja, ja, ja, okay. Auf die Straße zu gehen, zu demonstrieren ist okay, aber wenn das dann Fakt wird Für das, was du demonstriert hast und du hast eigene Einschnitte, dann ist das Geschrei manchmal groß, das Geschrei manchmal groß. Also das ist ja das, was man dieser Generation auch nachsagt. Wir gehen bei Fridays for Future auf die Straße und dann fliegt man aber in Urlaub nach Bali. Ja, okay, das ist dann so schön schön kuschelig im Winter. Aber ich würde jetzt noch mal was. Also ich ich ist also ich bin bis jetzt komplett bei dir, aber da schwingt ein großes Aber mit. Aber ich würde das ehrlich gesagt nicht nur auf die GenZ runter reduzieren, weil ich kenne genauso viele Leute im hohen Alter, bei denen das genauso ist. Also gerade wenn ich jetzt irgendwie zum Beispiel. Bei mir im Business irgendwie sage Hey, wir machen das jetzt ab und zu ab sofort so und so, nee, nee, nee, nee, also mit mir nicht. Und das sind jetzt nicht die Leute, die halt sehr jung sind, sondern ja, also mir ist es wahrscheinlich jetzt nur wieder drei vier mal bei GenZ aufgestoßen, weil es halt dann auch so dieser dieser Sprech ist. Ja, weißt du, also diese Generation, von der du redest, die macht dasselbe bin ich bei dir, aber die würde halt nicht Ach nee, ich ich tue mich so schwer damit, weil sie halten die schreien es einfach raus oder? Oder sagen gar nichts, drehen sich um und setzen sich halt drauf. Also da pell ich mir ein Ei drauf. Ja, genau. Weil Fakt ist doch. Also finde ich Fakt nicht. Aber in meiner Perspektive ist es so nicht Alles was sich schlecht anfühlt, verletzt ja automatisch dein Wertegefüge. Nein, Null. Also das ist nur für sich selber. Also wie oft mache ich Dinge nicht die oder Mittlerweile schon aber. Also das muss ja auch nicht immer was elementar Wichtiges sein, dass man dann sagt nee, ich mache es nicht. Ich habe jetzt gerade zum Beispiel ich mache einmal im Jahr meine große Winterparty und zu der ich mal wieder eingeladen war, ich glaube das dritte Mal und es ist wirklich. Also ich. Ich sage es ungern, aber ich musste das dritte Mal absagen. Ja, und du wirst auch das vierte, fünfte, sechste Mal eingeladen. Ja, ja, ich weiß. Und ich. Ich hoffe immer darauf, dass es dann mal wann war. Also nein, wir müssen es jetzt im Podcast nicht sagen, weil das Datum ist und alle stehen vor der Tür. Nee, nee, nee. Also das ist ja auch mal wechselndes Datum. Ich ich ich glaube, ich bin im Urlaub oder oder oder war ich gebucht in Österreich? Nee, du warst irgendwo im osteuropäischen Ausland. Ich weiß nicht, was du da gemacht hast, aber. Ah, doch, doch, stimmt. Ich war in Breslau. Ja, ja, da können wir nachher mal drüber sprechen. Okay. Breslau. Sehr schön. Ich bin jetzt nicht vom Tourism Board angeheuert worden und der Travel -fluencer aber geile Stadt oder aber geile Stadt. Ja geile junge Stadt. Sagst du eigentlich Breslau Wroclaw? Ich würde ja gar nicht wissen, ob Wroclaw. So wird es wahrscheinlich nicht ausgesprochen. So und deswegen bleibe ich bei dem auch. Naja, ist Breslau ist wahrscheinlich noch nicht mal falsch, weil es wahrscheinlich auch eine deutsche Vergangenheit hat. So intensiv habe ich mich jetzt nicht mit der Geschichte der Stadt beschäftigt. Aber nein, ich sage Breslau und nicht den polnischen Namen. Ja, ich gebe es zu, ich habe es jetzt auch nur gesagt, damit ich halt. Ich wollte mit so ein bisschen Wissen glänzen, aber jetzt aber haben wir gleich wieder die Hater. Und ja, ihr seid ja total rechtskonservativ und das heißt doch so und so und so und so, und das könnt ihr doch nicht bringen. Ja, schreibt es in die Insta Stories ist uns scheißegal oder wo auch auf dem Zettel und klebt und klebt am Kühlschrank oder ihr könnt es auch Dani schicken, die weiß immer, wo der Kummerkasten bei uns ist. Na ja, aber warte mal, ich hatte doch noch irgendwas. Ich weiß. Jetzt habe ich es. Ach, verdammt! Die ältere Generation. Ja, ja, ich hab's vergessen. Ich müsste ja zurückspulen, weil ich nicht mehr weiß, was. Ach ja, Die Winterparty. Genau. Da war ich. Ja, genau. Und von wegen Angst und. Und Dinge nicht machen, die man nicht gut findet. Und so weiter. Und ich habe eine Person eingeladen, die ich mich sehr gefreut habe. Und die sagt Ja, ich komme vorbei. Ich bin vorher noch woanders. Und dann habe ich mich heute mit dir unterhalten. Mensch, weiß ja gar nicht da und so und dann sagte sie so Ja, ähm, ich habe dir. Ich ich habe manchmal autistische Züge. Es tut mir leid. Und ich war. Ich saß im Auto. Ich bin da hingefahren. Ich saß am Parkplatz und dachte Nee, nee, ich trau mich da jetzt nicht rein. Nein, ich mache das nicht. Und dann ist sie wieder ins Auto gefahren, hat sich wieder hingesetzt und ist nach Hause gefahren. WTF? Ohne Scheiß? Ja, ja. Weil ihre Angst so groß war vor dieser Situation, dass sie. Was hast du dieser Person angetan? Nix. Ich glaube, es war einfach. Vielleicht zu viele Menschen. Ich meine, du kennst ja. Das finde ich ja immer bei mir im alten Reisebüro statt. Ja, ich glaube, dieses Jahr waren ein hundert zwanzig ein hundert fünf und zwanzig Leute da. Und jetzt kennst du ja diesen Platz. Also, ich habe gekuschelt. Ja, ja, Also. Und wir haben auch die Außenterrasse voll. Ja, ja. Garten hinten, Garten hinten. Also, es ist halt alles voll geil. So geil. Und wer sich mal. Vielleicht können wir fürs nächste Jahr fünf Tickets verlosen? Auf jeden Fall gerne. Ja, ja, ja. Bin ich dabei? Und einfach neue. Also wir müssen natürlich unsere Podcast Gäste dann irgendwie highlighten. Die muss dann schon persönlich vorstellen. Ja das mache ich das mache ich halte ja mal eine kurze Rede, solange das noch geht. Ja, das ist ja. Ich komme ja auch immer später. Ich komme. Also, alle sind schon da. Du bist als Gastgeber nicht da. Ja, genau das mache ich. Das kann ich dir nur für jede Party. Du organisierst. Kann ich dir das empfehlen? Weil es gibt ja nichts Schlimmeres. Also, ich sag mal, es geht um acht uhr los. Und jetzt kommen die ersten Leute um acht und dann trudeln die so ein. Und du sagst Ja, geht gleich los. Also, es ist jetzt vielleicht noch ein bisschen, aber gleich wird das fuckt mich so ab. Das stresst mich so sehr, dass heißt, diese Situation überlässt du deinen Gästen? Ja, natürlich. Weil, die kommen rein. Da läuft Musik nicht. Da steht die Getränke. Die können sich einfach nehmen. Ja. Sollen sich schon mal untereinander kennenlernen. Und ich wäre ja auch so ein super pünktlicher. Ja, ja. Viele sind super pünktlich da gewesen. So, und dann komme ich irgendwann um neun runter. Also eine Stunde später fahren. Nein, würdest du nicht. Weil die Leute, die kommen. Also wirklich. Und du kommst da rein und die Party ist am Laufen. Die Leute sagen Ach, guck mal, da ist Sebastian. Aber wer? Also wer ist denn dann der Erste, der in diesem Raum ist? Keine Ahnung. Hat irgendjemand aber lässt es einfach offen. Ja, ja, klar. Also, okay, weil die Leute können dann rein. Da läuft Musik. Es sind bunte Lichter. Also alles, was so ist, halt okay, aber. Ja. Und dann sollen die sich halt was zu trinken. Das ist eigentlich ein geiles Partykonzept, muss man sagen. Ja, ist so, weil das ist so super entspannt. Und dann kommst du rein und alle drehen sich zu dir um und du bist halt so, also wir wollten einen Podcast machen, eine Folge über Haltung und jetzt passt ihr euch Partytipps, wie man am besten aus dieser peinlichen Situation am Anfang einer Party rauskommt. Ja, also okay, probiert das mal aus. Ich habe es beim ersten. Also Haltung wäre, sich da hinzustellen, oder? Weiß ich nicht. Ich finde, ich finde, dadurch, dass ich diese Party schon einfach organisiere, dass genug Haltung, oder. Oh ja, das stimmt. Ja, stimmt. Da bist du wirklich konsequent. Ja. Also ziehst du jedes Jahr krass durch? Ja, weil ich immer gesagt habe, ich möchte einmal nur die Terminabstimmung geiler hinkriegen. Ich bräuchte. Also. Du kommst immer so kurz vor knapp zum Save the Date. Und du kennst meine Termine? Ja, wahrscheinlich die Vorplanung. Wahrscheinlich wird es für sechs und zwanzig gar nicht mehr funktionieren. Doch. Also, ich glaube, Q vier geht noch. Okay, dann müssen wir mal besprechen und dann Q4 ist noch drin. Ja, Ja. Jetzt waren wir bei der Haltung. Gibt es da noch irgendwas zu sagen? Um jetzt noch mal diesen Bogen zum Anfang zurückzubiegen? Ähm, ich. Ich glaube tatsächlich, also ich habe da noch so ein Ich habe da immer noch so einen Spruch auf den Lippen. Also bei mir gehen ja dann die die Brainfucks an. Der Podcast heißt ja nicht umsonst so, Na ja, also die erste Frage oder erste Brainfuck, der mir wirklich permanent durch den Kopf geht. Ja, wofür stehst du denn dann? Und dann könnte ich antworten Also das macht mich ja schon fast fertig. So, da ist mir diese andere Generation, die sich einfach mit dem Arsch draufsetzt, ist mir deutlich lieber, weil die, die trägt, dieses Wertegefüge nicht so postulant vor sich her. Ja, das ist richtig, sondern sagt einfach Ja, ist mir scheißegal. Punkt. Ja, nee, also das ist das finde ich ehrlicher. So, das ist das erste. Das zweite hatte ich ja gerade gesagt. Also nicht alles, was du nicht cool findest, ist automatisch eine Verletzung des Wertesystems. Und das dritte, ich finde, das haben wir total in diesem Land irgendwie vergessen. Ist also Arbeit, finde ich, darf schon fordern. Ja, ja, also sonst bleibt sie ja bedeutungslos. Also wenn das alles leicht und easy und dann ist es ja auch keine Arbeit mehr. Ja, also ich. Also es kann aber auch sehr positiv fordern. Also ich will jetzt. Also da schwingt jetzt so ein bisschen mit. So Arbeit muss halt auch unangenehm sein, sonst ist es keine Arbeit. Aber Sie da fordern ja, ja doch, doch. Aber Sie fordern im Sinne von mal aus der Komfortzone raus mal Dinge tun, die dir vielleicht nicht so leicht fallen. Also wie zum Beispiel in so eine Party reinlaufen, oder? Ja. Ja. Und? Und da muss ich, da gebe ich dir absolut recht, weil das ist ja natürlich auch so, dass das bei diesen Menschen, die dann halt, wo du sagst halt die dann nicht sagen okay. Fordern ist scheiße. Wenn die aber dann zum Beispiel Samstag oder Sonntag ein Fußballspiel haben und die wollen unbedingt jetzt mal was für ihre Tordifferenz da machen, dann sind sie ja auch bereit, Schweiß und und Schmerz zu ertragen, um ein Tor zu schießen. Und da funktioniert es. Also da bin ich ganz bei dir. Einfach mal Arsch zusammenkneifen und auch mal irgendwie. Ja, ich meine, wo kommt denn auch dieses, dieses, dieses Selbstverständnis her? Also Unternehmen sind doch kein Therapieraum. Ja so, dieses also jetzt macht mal was, damit das hier alles drumherum schön ist für mein Wertegefüge. Also was? Das Thema ist doch neben dir sitzen doch. Also zumindest wenn du kein Einzelunternehmer bist, sitzen doch noch ein paar mehr, die ja nicht automatisch dein Wertegefüge haben. Sind anders aufgewachsen, sind anders geprägt worden, also mit hoher Wahrscheinlichkeit divergierenden paar Werte. Also gehe ich mal ganz stark von aus. Bei uns beiden ja auch manchmal. Ja, natürlich, viele stimmen überein, aber manche halt eben nicht so. Ich kann doch nicht automatisch davon ausgehen, dass diese ganze Firma um mich rum, also als Mitarbeiter oder auch als Chef. Ich kann selbst als Chef in meiner eigenen Firma nicht davon ausgehen, dass alle meine Werte toll finden, ne? Wobei man das wahrscheinlich schneller macht, als es ist. So ein bisschen. Ja, es ist ein bisschen systemimmanent, da gebe ich dir recht, weil du natürlich deine Firma so aufbaust, wie du sie dir vorstellst. Du ja auch. Also du trägst ja auch so eine Firma und so ein Mindset, Klar. Aber dennoch würde ich nie mit der Erwartungshaltung rangehen, dass diese Firma genauso nach meinen Werten funktionieren muss. Weil die Vielfalt entsteht ja dadurch, dass auch einer kommt und sagt Ja, aber wir können es noch ein bisschen anders machen. Es könnte auch funktionieren. Stimmt. Ja, könnte funktionieren. Und immer alles nur auf sich zuzuschneidern. Ich finde also, dass diese diese. Dieser Sinn einer Arbeit oder Sinn eines Teams entsteht ja nicht, indem ich jeden schone und um jeden so einen Wattebausch drumherum packe, sondern indem man sich an sich, an dem man sich reibt im Team, indem man aus Komfortzone rausgeht, indem man gemeinsam so einen Sinn schafft. Und der ist halt nicht immer nur mein Sinn. Ja, und da kommt da wäre ja schon gleich wieder die nächste. Das nächste Thema ist diese Reibung und diese Kommunikation und dieses dieses Auseinandersetzen auch mit unterschiedlichen Meinungen. Das ist ja schon mittlerweile eine große Herausforderung. Total, total. Weil ja jeder sofort alles persönlich nimmt und es kann keiner mehr Konflikte aushalten. Ja, ja, das ist ganz, ganz schlimm. So, und das ist ja dann schon wieder der nächste Punkt, der dann dazu führt, dass dann. Ja, also es ist ja ich glaube, der wird auch in der Führungsebene teilweise verwechselt. Also ich muss es jetzt irgendwie allen recht machen, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Ich ich finde das auch heute, in Zeiten von Personalmangel ist das nicht die richtige Schlussfolgerung. Also ich glaube ein attraktiver Arbeitgeber, der hat eine konsequent verlässliche Haltung zu gewissen Dingen und die und die Arbeitnehmer können sich darauf verlassen, dass er nicht beim ersten Windhauch umkippt. Also das ist für mich, das ist für mich Führung. Ja, manchmal ist es schwer. Also da also aber auch das weiß ich, entsteht in meinem Kopf, weil ich habe manchmal diese Situation, dass ich denke Boah, wie mache ich denn das jetzt, dass ich halt nicht irgendjemanden verprelle. Ja, aber ja, ich glaube, da ist dann auch so ein Fingerspitzengefühl ganz wichtig, dass du halt nicht irgendwie wie wie mit dem Holzhammer da durchgehst und sagst dir meine Meinung Scheiß drauf und wenn es nicht passt, geh aber halt natürlich auch nicht irgendwie. Der Angestellte von deinen Angestellten bist und machst was die wollen und es ist ja auch nicht so, also wenn jemand kommt und ich sag wie soll ich das mal aus. Auch in Coachings Mitarbeiter kommt und hat einen gewissen Wunsch oder eine gewisse Erwartungshaltung, dann versuche ich immer klar zu machen, die Firma oder der Chef darf auch eine haben. Also irgendwie so dieses Selbstverständnis inzwischen entstanden also der der Mitarbeiter hat einen Wunsch Jetzt mach mal, dass der in Erfüllung geht, ja. Ja, stimmt so und ich sag immer Moment, Also erstmal tauschen wir Wünsche aus, Du hast einen, aber ich habe vielleicht, ich sag mal was ganz Profanes zum Dienstplan oder so was bei dir ist ja wahrscheinlich auch so Dienstplan, Gedöns. So und na klar haben die Mitarbeiter den Wunsch vielleicht nicht in der ganz späten Schicht, oder? Keine Ahnung. So, und du hast den Wunsch zu sagen Ja doch, aber ich brauche da zwei mehr und beide Wünsche sind erstmal okay. Und jetzt lass uns mal einen Kompromiss finden. Und irgendwie ist das inzwischen so in Verwechslung geraten. Also der Mitarbeiter äußert den Wunsch und ich muss versuchen, den irgendwie umzusetzen, damit ich attraktiv bleibe. Ich Ich finde nicht. Also den Schuh ziehe ich mir echt nicht an! Ja, also ich finde es manchmal schwer. Ich glaube, das ist auch so branchenabhängig. Also ich. Also je nach Marktdruck halt im Personalbereich. Wenn ich jetzt so gastronomische Unternehmen, so wie ich es habe, ist das vielleicht dann auch natürlich noch in der Position, wo unser Unternehmen liegt. Also da kommen ja so viele Faktoren zusammen und nichtsdestotrotz sind wir wohl so gut aufgestellt. Ich habe gestern ein Gespräch mit dem Caterer geführt und er sagte Also ich muss dir eins sagen. Also ich finde es faszinierend, dass ihr noch im Zweischichtsystem arbeitet und ich sehe ja wieso. Aber ich kann doch. Ich kann doch den Leuten nicht irgendwie sagen um vier um vierzehn uhr fangen die an und dann macht ihr bis fünf uhr. Ja, aber die anderen Unternehmen haben gar nicht so viele Leute, dass sie überhaupt zwei Schichten besetzen können. Die müssen einfach durchziehen. Und da werden sechzehn, siebzehn Stunden am Stück durchgearbeitet. Da denke ich Um Gottes Willen, da hätte ich hier gar keine Leute mehr, die hier arbeiten. Gruß an die BG. Ja, also sag doch, da muss ich dann im Hintergrund irgendwie so ein bisschen tricksen, weil mehr als zehn Stunden ist dann und dann muss ein anderes Konto und doppelte Buchung Also das ist alles nicht ganz was, Du redest dich um Kopf und Kragen. Ja, ich habe ja keine Namen genannt. Ich habe ja mehrere Caterer und mehrere Dienstleister. So, aber also deswegen bin ich ganz froh über die Kette aus Westpolen. Ja, ja, dass wir halt tatsächlich noch. Also voll im zwei Schicht System, aber teilweise sogar drei Schichten. Wenn ich es halt wirklich eine extrem lange Party ist, dann muss ich halt Zwischenschichten besetzen. Und ich habe zum Glück toi, toi, toi, schlage jetzt hier auf den Holztisch echt noch die Personaldichte? Echt echte Eiche. Ja, die die gute Eichel. Basti? Basti? Hast du Eichel gesagt? Na, ich finde das ein gutes Schlusswort, oder? Wir können das bitte rausschneiden. Hier wird nichts geschnitten. Wir sind auch ein ungeschnittener Podcast und ich fange jetzt nicht mit Schneiden und Eichel und sonst was an, wir wünschen euch was. Bis dann. Servus. Tschüss.
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